Renault: Ein neues Geschäftsmodell

Shownotes

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Podcast Produktion: Tatjana Lukas, Happy House Media. Visual Design: The Gentlemen Creatives Das Circular Economy Forum Austria unterstützt mit Expertise und Netzwerk. Medienstartförderung Wirtschaftsagentur Wien Der Podcast ist redaktionell unabhängig.

Links: Renault Batterien als Stromspeicher Circular Economy Forum Austria

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00:00:00: Ich habe mich schon verlebt in dieses Thema und dann kam zum Glück Renault mit der Kreislaufwirtschaft.

00:00:08: Dieses Moment, um jetzt auch dass die Menschen verstehen warum das wichtig ist, dass man anders nachdenkt über Dinge merken wir einfach ist jetzt gekommen!

00:00:18: Die Zirkularitätsrate von Renaults fünfzig Prozent und wir werden bis zwanzig dreißig unser Ziel auf neunzig Prozent kommen.

00:00:27: Letztendlich ist es ja dem Nutzer, egal woher die Ressourcen kommen.

00:00:31: Es war in den Jahr bisher auch schon egal.

00:00:33: Es muss funktionieren!

00:00:36: Wenn da nicht ein harter Businessplan dahinter stünde wäre das nicht möglich.

00:00:40: Letztes Jahr haben wir eine Milliarde Euro mit unserer The Future is neutral unsere Kreislaufwirtschaftsunternehmen erwirtschaftet.

00:00:48: Das wäre gut wenn wir ein Gütesiegel hätten in Europa dass vielleicht uns sagt wie viel zirkulär ist ein Eiskasten?

00:00:55: Ein Handy?

00:00:56: Ein Auto?

00:00:59: Das ist ein Weg in die Wirtschaft von morgen.

00:01:02: Willkommen bei Full Circle, dem Podcast über Kreislaufwirtschaft und wie das in der Praxis wirklich funktioniert!

00:01:09: Ich

00:01:10: bin Nadja Hahn – ich spreche mit Menschen, die Lösungen finden, wie Vero-Stoffe länger im Kreislauf halten, damit Geld verdienen

00:01:17: und

00:01:18: der Umwelt etwas Gutes tun.

00:01:21: Wir reden heute über das was man Kreislafwirtschaft nennt Und heute geht's gleich um Renault weil Renault voll auf Kreislaufwirtschaft setzt und noch dazu sogar einen Energieschwerpunkt hat.

00:01:33: Warum ist das ein Geschäft?

00:01:35: Das wollen wir heute herausfinden!

00:01:37: Meine Gäste sind Patricia Ilder Valentini von Renault Österreich

00:01:40: Danke für die Einladung

00:01:42: Und Karin Huberheim vom Circular Economy Forum Austria.

00:01:45: Schön, da zu sein.

00:01:46: Ja und im Sinne der journalistischen Transparenz möchte ich sagen Wir sind hier per du Weil wir uns aus dem beruflichen Kontext schon kennen.

00:01:54: Jo, Patrizia.

00:01:57: Du hast reich zu Beginn des Gesprächs gesagt du bist sogar Head of Energy und das bei Renault.

00:02:02: Warum juckt dich dieses Thema?

00:02:03: Kreislaufwirtschaft ist kompliziert.

00:02:06: Systemwandel ist kompliziert!

00:02:07: Du könntest es viel leichter machen einfach irgendwo Geld verdienen aber nein du willst es hart.

00:02:12: warum?

00:02:12: Wir haben die Elektromobilität seit ungefähr elf zwölf Jahren im Lemsraumstraße Und mit dem E-Auto haben wir ein neues Ökosystem, das entstanden ist.

00:02:24: Weil ein Elektroauto benötigt auch eine Ladeinfrastruktur und wünschenswerterweise erneuerbare Energie Und Aufgaben die bisher bei den klassischen Energierambittern waren verlagern sich jetzt mehr zu den Autobauern.

00:02:41: Dort wo das Auto aufhört beginne ich Und das ist ein ganz spannendes Feld.

00:02:47: Okay, das werden wir im Detail gleich noch mal besprechen aber ich möchte eigentlich von dir ganz persönlich hören warum dieses komplizierte Thema?

00:02:55: Warum ist das so wichtig?

00:02:57: Das war eine Love of First-Side Liebe auf den ersten Blick und daran ist die Shirley Schult meine Professorin.

00:03:03: Ich habe in Australien studiert.

00:03:05: Ich habe eigentlich an der Wirtschaftsuniversität in Wien studieren und ging nach Australien weil ich Ökotourismus studieren wollte Und Shirley gab uns die Aufgabe zu verstehen, woher eigentlich Ökonomie, also woher dieses Wort stammt und die Wurzel ist Eukos.

00:03:20: Eukost steht für Haus.

00:03:22: Dann meinte sie, Eukus findest du auch in der Ökologie?

00:03:25: Und dann bekam ich Gänsehaut wirklich!

00:03:27: Ich bin da gestanden und hab nicht mehr atmen können weil ich dann verstanden habe ah das Haus hat immer meine Mama und meine Großmutter gemanagt und das große Haus ist die Erde Und die Ökologie und die Ökonomie ist für mich eines.

00:03:42: Da habe ich so einen Potenzial, vor allem für uns Frauen, darin erkannt.

00:03:46: Dann war klar das kann nur im Kreis funktionieren wie es halt auch zu Hause funktioniert weil meine Großmutter war die Mega-Recyclerin

00:03:55: Auf die Vause Italia.

00:03:56: Ja,

00:03:56: das habe ich halt gelernt und ich hab mich schon verliebt in diesen Themen.

00:04:00: Und dann kam zum Glück Renault mit der Kreislaufwirtschaft.

00:04:06: Ich habe einen riesen Glück!

00:04:07: Ich bin in diesem Konzern und die machen das ja und es war einfach super.

00:04:11: Und jetzt als Head of Energy?

00:04:12: Genau.

00:04:13: Vielen Dank über die Details, reden wir gleich... Karin, du bist ja auch eine unermüdliche Erklärerin in diesem Thema und es ist ja gar nicht so einfach.

00:04:21: Man sagt ja den Leuten, du sollst Sachen länger verwenden oder sie wieder im Kreislauf herum schicken kann man einfach weniger Zeug verkaufen.

00:04:28: wie zum Teufel erklärt man Menschen dass man mit Kreislaufe Wirtschaft ein Geschäft machen kann.

00:04:33: Sehr lustig das Du Dich Schock verliebt hast ich mich auch damals.

00:04:37: Ich erkläre nämlich auch mit Hausverstand.

00:04:39: Es ist Haus Verstand da sich nur mit den Dingen Wirtschaften kann, egal jetzt ob im Haus oder draußen.

00:04:46: Die ich habe die ich verfügbar habe.

00:04:49: und wir sind einfach in einer Illusion der immerwährenden Verfügbarkeit von Dingen Rohstoffe Materialien und merken aber jetzt ganz stark dass selbst Dinge die nachwachsen nicht für immer im großen Ausmaß da sind.

00:05:05: Das ist eigentlich das, worauf es beim Wirtschaften auch in Unternehmen hinausläuft.

00:05:11: Dass sie sich überlegen müssen welchen Risiken stehe ich jetzt gegenüber?

00:05:15: In Zeiten wie diesen wo Rohmaterialien knapp werden aus den unterschiedlichsten Gründen manche enden einfach andere finden keinen Platz mehr und wieder andere kommen nicht bis zu uns aus den Unterschiedlichsten gründen.

00:05:29: Aber

00:05:29: das war eigentlich schon immer so, wir haben gewusst Rohstoffe sind knapp.

00:05:33: Ist es jetzt schlimmer als früher?

00:05:34: Also ist jetzt das Momentum da für die Kreislaufwirtschaft?

00:05:37: Absolut!

00:05:37: Also ich denke jetzt fangen wir an zu spüren.

00:05:39: Es hat in der Pandemie begonnen dass plötzlich Lieferketten globale oder internationale Gerissen sind oder zumindest gestört waren und das denke ich kommt uns jetzt sehr entgegen Und dann natürlich auch die Allgemeinen.

00:05:54: Bezieht das jetzt nicht auf den Start mit Budgetär, sondern die allgemeine Situation.

00:05:57: Man spürt es wird alles teurer.

00:05:59: was mache ich wenn Dinge teurer werden?

00:06:02: Ich beschränke mich auf das Notwendigste und höre auf unnötige Dinge anzuschaffen und zu verbrauchen und ich nütze sie länger.

00:06:10: Das heißt dieses Moment um jetzt auch dass die Menschen verstehen warum das wichtig ist dass man anders nachdenkt über Dinge merken wir einfach ist jetzt gekommen vielleicht noch nicht in der Breite aber doch Unternehmen auf jeden Fall.

00:06:24: Vielleicht?

00:06:24: Wir haben

00:06:25: ergänzend dazu, Renault hat sich mit der Geißler-Firtschaft bekommen.

00:06:30: Also schon eine lange Zeit.

00:06:32: Darauf kommen wir gleich zurück.

00:06:33: aber ich möchte zu Beginn noch eine Zahl ins Rennen schmeißen weil die wirklich irre ist einfach.

00:06:38: Liebe Hörerinnen und Hörern was glauben sie?

00:06:40: wie viel Prozent unserer Rohstoffe verwenden wir nur ein einziges Mal.

00:06:45: Dass die Hälfte?

00:06:46: sind das zwei Drittel?

00:06:47: ist es vielleicht ein bisschen mehr?

00:06:49: Also ich löse es auf, ganz grob gesagt.

00:06:51: Es sind fast neunzig Prozent die wir nach einmal verwenden.

00:06:55: wegschmeißen also die dann auf dem Müll landen das ist eigentlich völlig verrückt weil wir schmeißen wertvolle Dinge weg.

00:07:01: so diese Zahl lassen wir jetzt mal sicken.

00:07:03: ja also Neunzig prozent schmeiß'n wir weg nach einem Mal.

00:07:08: aber Patrizia du sagst seit zwei tausend acht hat Renault eine Kreislaufwirtschaft Strategie.

00:07:14: Das ist schon eine lange Zeit und es gibt in Frankreich sogar einen Kreislaufwirtschaftsfabrik.

00:07:20: Erklär uns doch mal, wie es dazu kam!

00:07:22: Die Zirkularitätsrate von Renault ist fünfzig Prozent.

00:07:25: Fünfzig Prozent?

00:07:26: Und wir werden bis zu zwanzig dreißig unser Ziel auf neunzig Prozent kommen.

00:07:30: Was heißt

00:07:31: denn das?

00:07:31: Ein halbes Auto ist schon irgendwie wiederverwendet?

00:07:34: Genau.

00:07:34: Unsere Prozesse sind zirkulär.

00:07:36: Von der Beschaffung der Materialien bis hin zum Recycling sind das fünfzig prozent in zirkuleeren Prozessen.

00:07:43: Wir haben in dem Jahr, dass ein Unternehmen über einen CO²-Fußabdruck gesprochen hat.

00:07:51: Ich bin seit ca.

00:07:51: zu zweit von den Jahren.

00:07:53: Damals haben wir uns gefragt, wovon die eigentlich sprechen?

00:07:58: Man musste ja über hunderttausend Mitarbeiter abholen und ihnen die Strategie abholern, die gelautet hat.

00:08:06: Wir machen Elektromobilität, wir machen intelligente Mobilität vielleicht im Sharing ... und machen Kreislaufwirtschaft.

00:08:14: Und das auf allen Ebenen!

00:08:17: Wenn wir heute sind, wo wir sind... Wir haben das größte Kreislafwirtschaftswerk in der Automobilbranche in Europa.

00:08:24: Das ist aber schon lange passiert.

00:08:26: Es steht in Flau.

00:08:27: Flau ist in Normandy.

00:08:29: In Flau hatten wir ein Produktionswerk, da kam der Soe früher, wurde dort der Sohe produziert, ist mittlerweile komplett umgebaut im Kreisrafwirtschaftszentrum.

00:08:38: Wir haben dort verschiedene Bereiche, die verschiedene Aufgaben übernehmen.

00:08:43: Mittlerweile haben wir dreißig Batterie Reparaturzentren weltweit und das allererste Batterie-Reparatur-Zentrum bei der Firma Gaia, die im Flan ist hat bereits am Anfang gesagt wenn ich ein Ort auf die Straße setze muss diese Traktionsbatterie in der Karosserie immer wieder repariert werden können, damit das Auto so lange wie möglich in Fahrt bleiben kann.

00:09:09: Ich muss jetzt da einhaken!

00:09:11: Da stellen sich jetzt hunderttausend Fragen und zwar ich würde gern wissen warum der Renault Konzern gesagt hat wir machen das weil wir hören ja immer neue Rohstoffe sind billiger als Wiederverwendete.

00:09:21: man muss das ganze Zeug einsammeln man muss es sortieren man muss dann wieder verteilen.

00:09:27: Man muss den Leuten erklären dass das eigentlich eine gute Sache ist.

00:09:30: Das kostet Geld und ist wahnsinnig aufwendig.

00:09:33: D.h.,

00:09:33: da muss sich doch der Renaultkonzern schon vor längerer Zeit überlegt haben, wir machen das weil das ein Geschäft ist, sonst hätten sie es nicht gemacht.

00:09:42: Wie war dieser Prozess?

00:09:43: Wir müssen unseren Aktionären eine Dividende ausschütten und wenn dann nicht ein harte Businessplan dahinter stünde wäre das nicht möglich.

00:09:50: Letztes Jahr haben wir eine Milliarde Euro mit unserer The Future is Neutral unsere Kreislaufwirtschaftsunternehmen erwirtschaftet.

00:09:56: Der Grund ist ganz einfach.

00:09:57: Wo

00:09:57: führt du den

00:09:58: Umsatz?

00:09:59: Und der Grund ist ganz einfach die ähnlichen Ressourcen.

00:10:03: Wir haben eine Ressource im Fahrzeug, die besonders endlich ist und das ist Kupfer.

00:10:07: Kupfers haben wir ungefähr noch dreißig Jahre verfügbar.

00:10:10: Kupser sind in den Düngemitteln, in den Medikamenten – wir haben es in allen elektronischen Geräten.

00:10:17: Wenn wir dieses Kupffer aus unseren Gebrauchgenständen nicht herausholen, dann wären wir gewisse Objekte, die sich der Mensch wünscht, einfach nicht haben!

00:10:25: Und heute sind wir in der Lage, dieses Kupfer zu schürfen.

00:10:28: In kurzen Schleifen, das bedeutet, dass er sich klar, also das wiedergewonnene Material kehrt nach dem Schürfen direkt in die Produktion zurück.

00:10:37: Moment!

00:10:38: Schürgen wie?

00:10:38: Das heißt ich hol' das aus einem alten Produkt wieder heraus... Ja Genau.

00:10:42: Also wie Bergbauarbeiter?

00:10:44: Urban Mining,

00:10:46: so nennt man das.

00:10:47: Wir gehen nicht mehr in die Erde sondern wir holen es aus dem Objekten

00:10:50: heraus.

00:10:50: Was wir schon haben, da finden wir heraus wo ist das Zeug drin was wir brauchen und wir hol'n's wieder raus.

00:10:54: So ist es!

00:10:55: Und wir können jetzt natürlich auch hochprozentig schürfen also ein hochprozentiges Rezyklat erzeugen und wir können das auch auf der Rohstoffberse verkaufen.

00:11:04: damit sichern wir uns das Material und damit sicheren wir unsere Produktion.

00:11:09: Also da geht es wirklich darum, dass ich die Ressource überhaupt habe.

00:11:13: Und ist das schon ein Vorteil gegenüber den anderen Autobauern?

00:11:16: Natürlich.

00:11:17: Manifestiert sich das schon?

00:11:18: Natürlich!

00:11:19: Wir haben ja dann auch noch Regelungen wie in der Batterieverordnung eine Regelung, die die EU geboren hat, die heuer schlagend wird, die genau vorgibt, wie viele Rezyklate im Batterien ... verbaut werden müssen, also Lithium, Kobalt und Nickel zum Beispiel.

00:11:35: Wenn man dieses Rizziklart nicht verbaut, dann kann man die Batterie nicht auf den Markt bringen.

00:11:39: Das heißt woher kommen die Rizzäklate?

00:11:41: Das ist gar nicht so einfach in Europa!

00:11:44: Und wir zeigen uns die Rizäklarte selber aber parallel.

00:11:48: natürlich ist ganz wichtig dass die Forschung eigentlich forscht das weniger Ressourcen verbaut dass weniger Bauteile verbaut werden und die kopere.

00:11:58: Not zum Beispiel arbeitet daran, Kobalt aus der Batterie zu bringen.

00:12:02: Weil wir mit jeder Ressource eine Abhängigkeit haben mit irgendeinem Land, das eben leider außerhalb von Europa liegt.

00:12:09: Jetzt sind wir schon knietief drinnen aber ich versuche es noch ein bisschen zu vereinfachen.

00:12:14: Das heißt wenn ich mir heute einen neuen Renault kaufen würde wie viel in dem Auto ist dann wiederverwendetes Material?

00:12:22: Also beim Renault Fünf zum Beispiel sind in dreienundzwanzig Prozent Rizzi Klarte drin Und ab dem Renault Fünf werden wir sehen, dass die Rötsik-Gladequote steigt.

00:12:30: Beim Renault Vier haben wir schon sechsenzwanzig Prozent Rözyklate und bis zwanzig dreißig, wenn wir dreiunddreißig Prozent rözyglate haben.

00:12:37: das ist das Ziel.

00:12:39: es ist nicht einfach das zu machen.

00:12:41: Es ist auch nicht einfach, das zu kommunizieren kann ich mir vorstellen weil in den Werbespots höre ich das nicht?

00:12:46: Warum eigentlich nicht?

00:12:47: Ganz schwierig!

00:12:48: Weil es ein sehr komplexes Thema ist.

00:12:49: da brauchen wir dich.

00:12:51: Wir brauchen ganz viel Bewusstseinsbildung, ganz viel erklären was ist Kreis der Wirtschaft und auch so die Angst den Leuten zu nehmen dass ein Rezyklat weniger wert ist.

00:13:02: Dass ein Recyklar weniger kann das schlummert schon noch immer in den Köpfen der Menschen.

00:13:07: Das heißt

00:13:07: ihr beschließt jetzt einfach mal nicht zum Thema zu machen sondern es einfach zu machen.

00:13:11: Wir machen das schon lange her.

00:13:12: Ja, aber es ist nicht eine offensive Werbekampagne dahinter?

00:13:16: Nein!

00:13:16: Weil ihr glaubt, dass wäre kontraproduktiv?

00:13:18: Nein, das nicht weil's sehr komplex ist.

00:13:20: eher wie erklärt man dieses Thema?

00:13:22: Aber man könnte ja Punkten mit dem Thema oder ich seh' immer noch nichts so weit.

00:13:25: Ich glaube, es gibt Unternehmen die viel Wind und nichts machen.

00:13:30: Es gibt andere Unternehmen, die einfach tun und nicht so groß Wind darüber reden.

00:13:34: Ich glaube das ist wichtig, dass wir's tun.

00:13:37: Wir brauchen mehrere Zyklate im Auto – und das ist der Fall!

00:13:40: Unsere Händler sind geschult auf Kreislaufwirtschaft.

00:13:43: Unsere Verkäufer sind geschuld.

00:13:44: Unsre Verkäufersprechen natürlich das Thema an... sind in persönlichen Gesprächen mit unseren Kunden und Kundinnen, die sich für ein Fahrzeug interessieren.

00:13:52: Wir haben es auf unseren Homepages, wir erklären's aber du weißt wie komplex die Thematik ist.

00:14:00: Und letztendlich ist es ja dem Nutzer, dem Kunden egal.

00:14:04: das Auto muss fahren schaut gut aus hat einen guten Preis Es ist egal, woher die Ressourcen kommen.

00:14:10: Das war ein ja bisher auch schon egal nach?

00:14:12: Auch wenn wir alle wissen das Kobalt zum Beispiel ein sehr schwieriges Material ist was Menschenrechte haben.

00:14:17: Wir kaufen es trotzdem, wir wollen es nutzen und machen's.

00:14:20: Aber wenn wir es wissen... ...es ist egal!

00:14:21: Es muss funktionieren.

00:14:23: Und das ist glaube ich das Wichtigste was es über Kreislaufwirtschaft zu sagen gibt sie muss funktioniren.

00:14:29: Ihr seid ein sehr gutes Beispiel dafür dass es funktioniert und dass diese Dinge bereits auf die Straße gebracht wurden.

00:14:37: Im Gebrauch sind sie sehr, wirklich.

00:14:39: Wir haben das auf die Straße gemacht und es ist kein Luftschloss mehr.

00:14:42: Okay

00:14:42: aber es würden jetzt sicher einige sagen oder fragen ob das was Renauder jetzt macht Greenhushing is?

00:14:48: Also dass man verschweigt was man Gutes tut?

00:14:51: Nein!

00:14:52: Wir verschweigen es nicht, das kann man überall nachlesen.

00:14:55: Man braucht nur Google und man kann ChatGPT fragen.

00:14:59: Unsere künstliche Intelligenz ist so viel weiß... Nein!

00:15:02: Also wir haben sogar einen Unikampus gegründet der heißt Reno.

00:15:06: Wir geben unser Wissen weiter nicht nur an Kollegen aus der Autobahn sondern alle die lernen wollen wie man zirkuläre Prozesse aufbaut.

00:15:13: Wir haben auch einen Startup, einen Innovation Hub gegrünnet Bruttkästen, wo wir immer wieder auch Startups hineinholen.

00:15:20: Die im Bereich Keißler Wirtschaft hier aktiv werden wollen.

00:15:24: Wir schulen unsere Mitarbeiter in einem Gegenteil also wir lassen viele am Kuchen mitnaschen.

00:15:30: Jetzt schließt mir das ab dass man mal eine ungefähre Idee haben was Renault alles macht.

00:15:35: ich kann mich erinnern wir hatten ja schonmal ein Gespräch miteinander und da hast du mir erzählt dass Renault Autoteile zusammensammelt auch von anderen Marken und sie dann wieder aufbereitet, auch an andere Automaten verkauft.

00:15:50: Das macht also diese Fabrik!

00:15:52: Die Holding bestehend aus vielen Subunternehmen hat ein Unternehmen das nennt sich Indra.

00:15:57: Und Indra ist eine ganz große Demonteur.

00:16:00: der sammelt Fahrzeuge ein.

00:16:02: Seit kurzem seit ein paar Wochen haben wir die Polini Group, das ist ein italienisches Unternehmen Also wir haben jetzt noch Italien mit drin in der Holding und die sammeln Autos aller Marken ein und die werden dann verwertet.

00:16:15: Das, was du meinst sind Fahrzeugteile.

00:16:17: Wir haben eine eigene Unit in Flan die fünfzehntausend Fahrzeugfamilien wiederverwertet.

00:16:24: Diese Teile werden dann in den Produktionsprozess wieder zurückgeführt und diese Teile sind dann um vierzig Prozent günstiger.

00:16:32: Warum neue Zeugen?

00:16:34: Wenn die Teile so und so perfekt funktionieren.

00:16:36: Wir sparen Chemikalien ein, wir sparen Wasser ein und Ressourcen so und zu.

00:16:41: Und die Teilen sind dann vierzig Prozent günstiger als ein neues Teil.

00:16:44: Genau.

00:16:45: Da hat man schon mit einberechnet den ganzen Aufwand, den es braucht um das Zeug zusammenzusammeln und wieder aufzubereiten.

00:16:50: Ja ja genau!

00:16:51: Das ist alles in der Refektorie drinnen.

00:16:54: Ist Renault die einzige Autofirma oder der einzige Konzern, der das macht?

00:16:57: Oder gibt's da schon andere, die das auch machen?

00:16:59: Vielleicht

00:16:59: weißt du mehr Bescheid.

00:17:01: BMW

00:17:01: macht das zum Beispiel auch, die haben jetzt den neuen rausgebracht X irgendwas da sind auch schon also der Anteil so und von ein Viertel von Söckler

00:17:11: wiederverwendete

00:17:12: Materialien

00:17:13: aber keine Fabrik.

00:17:14: das wollte ich wissen.

00:17:15: es gibt keine Kreislaufwirtschaft.

00:17:16: Fabrik

00:17:17: hat jetzt glaube ich die Batteriefabrik aber dann geht's eher um Recycling und nicht Reparatur.

00:17:21: deshalb finde ich Reparaturen besonders genial weil das weniger Energie braucht.

00:17:26: also dass ist wirklich toll ein kleinerer Kreis Aber das ist der Zug zur Zeit.

00:17:31: Das ist eine rein wirtschaftliche Frage, ob du gewisse Industrien am Leben erhalten wirst oder hier vor Ort halten

00:17:37: willst?

00:17:37: Zur wirtschaftlichen Frage habe ich noch eine Nachfrage.

00:17:39: Wir haben vorher über Profite- oder Umsatz gesprochen was Renault schon macht mit diesem Kreislaufwirtschaftsteil.

00:17:46: Ist es profitabel

00:17:48: und können wir es nicht tun?

00:17:49: Wir reparieren die Batterien, wir recyceln sie natürlich aber wir haben auch den Second Life Weil das ist im Kreislaufwirtschaftsdenken, also eine Traktionsbatterie als Buferspeicher zu verwenden.

00:17:59: Ist aufgelegt.

00:18:00: Genau.

00:18:01: Also Moment!

00:18:02: Das ist eine alte Batterie die wir wieder anders einsetzen.

00:18:05: Bitte machen wir jetzt mal ganz einfach was

00:18:07: ist das?

00:18:08: Eine Batterie kommt aus der Karosserie heraus und dann kann man sie wunderbar verwenden um erneuerbaren Strom, also Sonnenstrom

00:18:16: zu

00:18:16: speichern.

00:18:17: Also man kann daraus einfach einen Speicher machen.

00:18:20: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Batterie ungefähr zehn bis zwölf Jahre in Fahrt ist und dann kann man sie nochmal sehen bis zehn Jahre als Pufferspeicher verwenden.

00:18:29: Und da landet sich dann wo zum Beispiel?

00:18:30: Bei Gebäuden zum Beispiel...

00:18:32: In riesigen Containern, wo ganz viele Batterien drinnen sind.

00:18:35: wir haben so einen Container und versorgen fünftausend Haushalte mit diesen Batterien.

00:18:39: Wir habe auch einen Händler, Autohaus-Karmerhofer.

00:18:42: der hat die solche Batterien für seine PV-anlagen Strom in den Container versetzt und die speichern dann den Sonnenstrom drinnen.

00:18:52: Das ist ein ganz, ganz wichtiges Modell!

00:18:55: Gut jetzt haben wir ungefähr verstanden was Renoda macht.

00:18:58: da könnten wir sicher noch viel mehr ins Detail gehen.

00:19:02: aber Karin ich bitte dich jetzt aus der wissenschaftlichen Sicht mal so ein bisschen so den Hut aufzusetzen.

00:19:08: Das ist ja super, dass es ein zu großer Konzern wie Renault schon alles tut.

00:19:12: Was wissen wir denn schon?

00:19:14: Wie viel bringen solche Dinge?

00:19:16: also ist das schon messbar, dass man weiß okay wir sparen so und so viel Müll ein oder wir verursachen umso und so viele weniger Treibhausgase?

00:19:23: Ist das schon Messbar oder wie misst man das überhaupt in diesem Prozess was solche Dinge bringen?

00:19:29: Ich glaube, wir sind da auf dem besten Wege dazu belastbare Daten zu finden.

00:19:33: Also derzeit sind das eher Projekzionen noch.

00:19:37: Da sind Äpfel und Birnen unterwegs und es sind verschiedene Zahlen.

00:19:40: ein Unternehmen kann toll sein heißt nicht dass wer als Land sich das gleich schlagend zeigt.

00:19:44: aber man muss erst lernen wie man das misst oder ist muss das immer noch nicht so weit dass wir das genau wissen?

00:19:50: Wir haben auch nicht in allem auf der nationalen Ebene die Daten weil viele also Alle Subireno haben diese Daten parat, damit wir das dann nicht über die Statistik austreiert zum Beispiel ins System einfüttern.

00:20:03: Da müssen wir erst sogenannte Datenautobahnen bauen in denen diese Daten sozusagen von den Unternehmen und den Haushalten eingespielen.

00:20:11: Was wir viel wissen ist Abfalldaten weil das Abfallmanagement halt einfach schon seit dreißig vierzig Jahren gut etabliert ist.

00:20:20: Dorthin müssen wir jetzt relativ schnell, nicht bitte in den Dreißigvierzigeren sondern schneller kommen auch mit den Zahlen zu anderen Arten der Verwertung und nicht eben dieser Letztverwertung wenn das dann mal alles in der meistens Verbrennung oder auch Deponie landet.

00:20:35: Oder auch exportiert wird.

00:20:36: also dieses Ende des Lebens haben wir sehr gut dokumentiert.

00:20:40: Die schleifen dazwischen wie Reparatur und was das wiederum zur Volkswirtschaft beiträgt oder was ein Remanufacturing, das ist noch sehr wenig ausgebaut muss man wirklich sagen.

00:20:50: also da seid ihr echt schon voraus.

00:20:52: aber Re-Manufacturing von

00:20:53: Teilen.

00:20:54: Also dieses ganze Teile wieder oder ganze Geräte wiederholen sie wieder herzurichten zu warten vielleicht in Teilen zu ergänzen und dann eben um einen anderen Preis einen reduzierten Preis wieder auf den Markt zu bringen so gut wie neu.

00:21:08: Das machen einige Konzerne, einer der Vorreiter dafür war auch Philips mit medizinischen Geräten.

00:21:13: Man sieht aber ganz eindeutig dass sich das bei hochwertigen Materialienprodukten sehr gut auszahlt.

00:21:21: also da ist es wirtschaftlich tragfähig.

00:21:24: Bei den vorher erwähnten neunzig Prozent die nach einmal in den Müll kommen ist das natürlich kein Geschäftsmodell weil sie sind gemacht um im Müll zu lernen.

00:21:34: Davon müssen wir eigentlich wegkommen.

00:21:37: Also die hochwertigen Produkte, die im Umlauf sind von Gebäuden über Autos bis zu, sag ich mal, Laptops da kann man viel machen.

00:21:45: aber bei diesen einmal verwendbaren oder auf kurzen schnellen Verbrauch ausgerichteten Produkten... Was

00:21:52: ist das?

00:21:52: Alles

00:21:52: was du dir für einmal anziehen kaufst und in den Kasten legst und dann nach einiger Zeit wieder rausschmeißt weil du keinen Platz mehr hast für die nächsten Dinge, die du einmal an ziehen möchtest.

00:22:01: Also solche Produkte und da gibt es natürlich auch Elektronikprodukte, sage ich mal auf schnelles Leben ausgelegte Verpackungsmaterialien.

00:22:08: Also da gibt's

00:22:10: Ziegmaterialier

00:22:11: in die Urlaub sind.

00:22:12: Halt noch einmal kurz fest also auch dieses Messen.

00:22:14: was bringt uns das?

00:22:15: Dieses Daten sammeln was ja ganz wichtig ist in der Kreislaufwirtschaft.

00:22:19: Das ist ein Prozess wo wir noch einen weiten Weg vor uns haben.

00:22:23: Ich nehme an, dass uns die KI auch viel helfen kann.

00:22:26: Aber was für uns jetzt interessant ist okay Renault geht jetzt diesen Weg voraus und wir hören das es ein Geschäftsmodell ist.

00:22:33: Es gibt schon einen Umsatz von einer Milliarde.

00:22:36: Das ist wahrscheinlich im Vergleich zum Gesamtumsatz vom Renault noch nicht viel aber immerhin es ist schon etwas.

00:22:41: Wer könnte denn jetzt von Renault lernen?

00:22:43: Also wenn wir da unsere Hörerinnen und Hörern im Blick haben wo viele Unternehmer dabei sind Für wen ist Renault eigentlich das unmittelbare Vorbild?

00:22:52: Ich würde jetzt mal sagen prinzipiell für Produktionsbetriebe, also für große oder größere Produktions betriebe durchaus auch für kleine.

00:23:00: Weil ihr es ja geschafft habt ein Geschäftsmodell daraus zu machen nämlich wie du ja erklärt hast dass ihr das rechnen könnt und dass es sich rechnet und dass sie das nicht macht weil's guter Wille ist oder ihr die guten Menschen sein möchtet sondern dass es dich tatsächlich auch finanziell lohnt aber natürlich auch im Hinblick auf die Klimaziele lohnt, weil ich nehme auch an und das ist die zweite Berechnung, die eigentlich immer parallel bei den Daten mitlaufen muss.

00:23:27: Wir wollen ja in Europa die Klimaziele bis zu zwanzig fünfzig erreichen also sprich keinen Emissionsausstoß mehr über das was auf natürliche Art und Weise entnommen werden wird der Atmosphäre.

00:23:37: Und das ist der wichtige Nebenschauplatz der neben einer Betriebswirtschaftlichkeit unheimlich wichtig ist.

00:23:45: um eben die Emissionen runterzuschreiben bei den allermeisten Produktionsbetrieben in Europa nicht in der eigenen Produktion, da kann man die Energiesysteme umstellen.

00:23:56: Da kann man sehr effizient arbeiten das ist gut sondern sie liegen in der Lieferkette nämlich in den Materialien und Ressourcen die Sie brauchen überhaupt produzieren zu können.

00:24:05: All das diese Stoffe abzubauen, zu produzieren kostet unheimlich viel wieder Energie vor uns auf die Emissionen in anderen Ländern nicht in Europa.

00:24:15: Und das ist ja unser sogenannte Spillover-Effekt also dieser Überfluseffekt der in anderen Ländern schlagend wird und nicht bei uns.

00:24:22: und daher hört man auch bei uns oft so Europa hat ja nur einen kleinen Emissionsausstoß.

00:24:28: wir sind so unwichtig wenn man es nur für Europa rechnet.

00:24:31: aber Das, was wir verursachen durch unseren Ressourcenbedarf in anderen Ländern – das ist unheimlich groß und wichtig.

00:24:38: Und da haben wir großen Einfluss.

00:24:39: Vielleicht möchte ich hier etwas ergänzen, was ganz wichtig ist?

00:24:42: Wir haben einen Produktionsverbund namens Electricity und ein Fahrzeug wird in neun Stunden in verschiedenen Werken gebaut zu achtzig Prozent in Europa.

00:24:52: Da ist der Zauberspruch dahinter, fahr nicht fort, kauf im Ort!

00:24:57: Wenn man sich jetzt vor Augen hält dass die Gruppe nur auf fünfzehntausend Lieferanten hat Achtzig Prozent der Lieferanten in einem Radius von dreihundert Kilometer angesiedelt ist.

00:25:06: Mehrere Werke akkordiert miteinander arbeiten müssen, das Ganze abgebildet in einem digitalen Zwilling und im Metavers.

00:25:14: Das kann man sich nicht vorstellen was das bedeutet.

00:25:17: Also das ist ohne der KI gar nicht mehr möglich.

00:25:20: Wir brauchen die Daten, wir müssen die Flüsse verstehen wie wir dem digitalen Zwilling eingeführt haben und dann auch mal gesehen haben Das ist das Unternehmen abgebildet in der digitalen Welt Und dann plötzlich sieht man wo es eigentlich hackt bei welchen Prozessen und plötzlich kann man Prozesse optimieren.

00:25:36: Es ist uns gelungen in einem Jahr die Energiekosten um dreizehn Prozent zu senken.

00:25:41: Das kann man natürlich den Endkunden weitergeben kommt da auch der Umwelt zugute weil ich einfach weniger Energie brauche.

00:25:47: Also Kreislaufwirtschaft ist auch pure Industriepolitik und da hat auch Frankreich einen ganz klaren Weg, weil wir müssen schauen dass man europäisch bauen um uns unabhängig zu machen von anderen Ländern.

00:26:01: Das ist ganz wichtig.

00:26:02: Überall das werden wir noch in vielen Folgen sprechen.

00:26:05: Ich möchte aber jetzt am Schluss auch nochmal sagen, wir haben ja eine Kreislaufwirtschaftsstrategie sowohl in Österreich als auch die Stadt Wien hat eine und der Europäische Union arbeitet an einer.

00:26:14: Jetzt mal abschließend was ist die wichtigste Weichenstellung, die wir da von der Politik bekommen müssen um solche Modelle zu skalieren?

00:26:22: Also ich denke die wichtigsten Weichenstellungen haben wir schon bekommen weil der Circular Economy Action Plan vor allem zwei war ja von der Europäischen Union her das wichtigste Steuerungsinstrument, dass sozusagen den Anstoß gegeben hat auch die nationalen Kreisabwirtschaftsstrategien entsprechend zu gestalten oder auszurichten.

00:26:42: Alle europäischen Länder haben Kreis- und Wirtschaftsstrategien also Österreich ist da keine Ausnahme weil es Industriepolitik ist und weil Europa ein kleiner rohstoffarmer Kontinent ist.

00:26:52: Und diese Weitsicht hat eben schon so um zwei fünfzehn begonnen.

00:26:56: Dass man gesehen hat Und das ist kein Geheimnis gewesen, das war noch nie so.

00:27:01: Wir in Europa wollten oder wollen eigentlich keinen Bergbau bei uns und keine dreckige Produktionen.

00:27:08: deshalb findet es ja in anderen Ländern wie China statt und von dort beschaffen wir diese Rohstoffe.

00:27:14: aber wir werden uns eben überlegen müssen.

00:27:16: wenn wir weiterhin auf ewige Verfügbarkeit von neuen Materialien setzen wird es auch Bergbau in Europa geben müssen, eben um die Unabhängigkeit zu sichern.

00:27:26: Oder wir verwenden die Materialien, die schon da sind – Stichwort Urban Mining und holen aus den Dingen das heraus was es braucht, was schon hier ist?

00:27:36: Was auch viel energisch sparender ist und auch emissionssparender.

00:27:39: Dann schließt man's ab!

00:27:41: Am Ende dieser Folge über Renault frage ich wo geht Renault full circle?

00:27:46: Wo findet der Systemwandel statt?

00:27:48: wie könntet ihr das zusammenfassen?

00:27:51: Full Circle, ich denke Renault ist auf dem allerbesten Weg dorthin.

00:27:54: Du hast vorhin schon eure Strategie in die Zukunft beschrieben.

00:27:58: Ich freue mich darauf, in zwanzig Jahren einen Full Circle von Renault zu sehen und solche Autos auf der Straße zu sehen.

00:28:05: Ich werde immer gefragt wie geht Kreislaufwirtschaft ausschauen in der Zukunft wenn wir sie haben?

00:28:09: Genau so wie jetzt!

00:28:11: Das ist eine Erhaltungsstrategie dessen, was wir schon haben.

00:28:15: Und so denke ich es eurer Weg.

00:28:16: und ganz wichtig ist dass wenn europäische Unternehmen diese Anstrengungen tätigen Investitionen gehört das wertgeschätzt Und es wäre gut, wenn ein Bürger und eine Bürgerin bewusst einen Einkauf tätigt.

00:28:31: Und eben bewusst nach einem europäischen Produkt greift das eine Kreislaufwirtschaftsstrategie im Hintergrund hat.

00:28:38: Es wäre auch gut, dass wir ein Gütesiegel hätten in Europa, das vielleicht uns sagt wie viel zirkulär ist ein Eiskasten?

00:28:45: Ein Handy?

00:28:46: Ein Auto?

00:28:47: Das kann man wunderbar darstellen!

00:28:48: Ist

00:28:48: diese Idee des Gütesiegels Teiles Europäischen Plans?

00:28:52: Das habe ich schon lange im Kopf, wir haben es

00:28:54: immer wieder diskutiert.

00:28:55: Auf der Austin Automotive Transformation-Plattform vor zwei Jahren haben wir das als Handlungsempfehlungen abgegeben.

00:29:01: Ich denke, dass wäre so einfach!

00:29:03: Ganz im Sinne deiner italienischen Großmutter oder?

00:29:06: Ja genau!

00:29:07: Gut dann bedanke ich mich bei euch beiden.

00:29:10: Das war's für heute, was wir von Renault lernen können und mitnehmen können auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft.

00:29:17: Danke fürs Gespräch.

00:29:18: Danke!

00:29:23: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann schauen unsere Show Notes.

00:29:26: Dort findest du den direkten Link zu unserem Substack Newsletter und unserer Steady-Community.

00:29:31: Mit eurem Support über Steady können wir Full Circle weiterhin unabhängig produzieren Und wir bedanken uns auch für die Startförderung von der Wirtschaftsagentur Wien.

00:29:41: Bis zum nächsten Mal.

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