MatR: Warum es nicht geklappt hat
Shownotes
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Team und Partner:
Host: Nadja Hahn, Stories & Strategy.
Podcast Produktion: Tatjana Lukas, Happy House Media.
Visual Design: The Gentlemen Creatives
Das Circular Economy Forum Austria unterstützt mit Expertise und Netzwerk.
Medienstartförderung Wirtschaftsagentur Wien Der Podcast ist redaktionell unabhängig.
Transkript anzeigen
00:00:01: Machen wir mal was Lustiges, beschäftigen wir uns mal mit Matratzen.
00:00:05: Das heißt im ersten Schritt haben wir eine Matratze entwickelt die auf Ökodesign Kriterien passiert, sprich sie ist zerlegbar und hat sehr hochwertige auch zum Teil schon Recycled Materialien die eben wiederum recycelt werden können.
00:00:17: Wir haben das sehr stark darauf gesetzt eine Art Click-on-Clickoff System zu verwenden damit wir wirklich die einzelnen Materialien sauber trennen können.
00:00:26: Startups haben diese besondere Fähigkeit als Schnellbooter voranzuschreiten, Dinge zu probieren die andere nicht riskieren würden.
00:00:35: Geduldiges Geld!
00:00:37: Geld das die Zeit gibt dass der Markt sich daran gewöhnen kann dass die Kundinnen die Zeit haben das kennen zu lernen und in Anspruch zu nehmen.
00:00:45: Es ist immer wichtig Projekte zu starten weil ohne die Leute die dran glauben dass sie etwas bewegen können wird es keinen Fortschritt geben.
00:00:54: Die echte Kreislaufwirtschaft ist herausfordernd, ist etwas Neues.
00:00:58: Das ist Transformation und da gehört Scheitern dazu?
00:01:26: Heute geht's um Matter.
00:01:28: Das ist ein Matratzen-Startup aus Wien, das nach vier Jahren leider aufgeben hat müssen.
00:01:34: Über Aufstieg und Fall spricht heute mit uns eine der beiden Gründerinnen – und zwar die Verena Jude Meyer.
00:01:41: Hallo!
00:01:41: Hallo, es freut mich sehr hier sein zu dürfen.
00:01:44: Die Verena ist uns zugeschaltet aus Kärnten.
00:01:46: Sie ist mir Zoom dabei.
00:01:48: Verena wir freuen uns sehr dass du da bist und dass wir von dir lernen können was bei euch funktioniert hat und was leider nicht.
00:01:56: Mit dabei ist auch unsere Expertin Valérie Sophie Schönberg vom Circular Economy Forum Austria.
00:02:02: Sie ist dort Executive Director und sie ist auch Unternehmensberaterin.
00:02:06: Hallo, Valérie!
00:02:07: Schön
00:02:07: dass ich da sein darf.
00:02:08: Nur zur Info das Circular Economic Forum Austria ist eine Plattform für Forscher und für Unternehmen im Bereich Kreislaufwirtschaft Und es unterstützt diesen Podcast mit Expertise und mit seinem Netzwerk
00:02:20: Sehr gerne.
00:02:22: Ja Ich fange ja immer gern an mit einer Zahl Und diesmal ist die Zahl, die kommt von dir, Verena.
00:02:27: Dreißig Millionen Matratzen landen in Europa jährlich im Müll und werden verbrannt.
00:02:34: Und du sagst das entspricht wenn man die Matratze stapeln würde, zwanzigtausend Eifel-Türmen also eine irre Zahl?
00:02:42: Und diese Zahl hat ja dich und deine Mitbegründerin, die Michaela Steven damals aufgerüttelt.
00:02:48: Ja, und damit wollen wir auch gleich einsteigen.
00:02:51: wie war das als du begriffen hast?
00:02:53: Wie viele Matratzen wir verbrennen.
00:02:55: Ja, es war tatsächlich ein spannendes Wochenende wo wir auf das Thema Matratzenabfall gestolpert sind am Ende des Tages.
00:03:01: Die Zahl des dreißig Millionen Matratzens jährlich entsorgt werden allein in der Europäischen Union die kommt von der Kommission direkt.
00:03:08: tatsächlich ist schon ein bisschen eine ältere Zahl.
00:03:11: also mittlerweile gibt sicherlich aktualisierte Zahlen aber im Ende des Tages hält sie einfach mal fest wie viele Abfallberge wir alleine Europa haben trotz funktionierender Abfallsysteme.
00:03:22: Für uns war es schockierend daran, dass jeder und jede von uns jede Nacht auf eine Matratze verbringt und gleichzeitig niemand sich wirklich drüber Gedanken macht was mit so einer Matratzer passiert am Ende der Nutzungszeit.
00:03:34: Ja das war der ausstattgebende Grund wieso wir uns gedacht haben machen mal etwas Lustiges beschäftigen wir uns mal mit Matratzen.
00:03:41: Aber ist dieses Thema Umweltschutz kreislaufwirtschaft schon etwas gewesen das du vorher schon einmal gemacht hast?
00:03:47: Ja, ich war da vorhin der Innovationsberatung.
00:03:50: Michaela war damals meine Kollegin in der Firma und wir haben damals uns schon viel mit Themen wie Social Innovation und Nachhaltigkeit in der Schnittstelle mit Innovation beschäftigt aber auch sehr oft festgestellt dass sich noch viel zu wenig tut.
00:04:04: und im Rahmen von dem Projekt haben wir uns dann auch nochmal viel intensiver mit dem Thema Geißler Wirtschaft natürlich beschäftigen eben als einen Lösungsansatz wie man Innovationen und nachhaltigkeit auch wirtschaftlich zusammenbringen kann.
00:04:16: Valarido hast schon viele Startups gesehen in der Kreislaufwirtschaft, die was versuchen.
00:04:21: Was interessiert dich an den jungen Gründern und Gründerinnen so?
00:04:25: Warum sind sie so wichtig für dieses
00:04:27: Thema?".
00:04:27: Es ist
00:04:28: natürlich beides wichtig, dass die großen Dampfer und Unternehmen, die schon da sind, sich transformieren.
00:04:34: Aber Startups haben diese besondere Fähigkeit als Schnellbooter voranzuschreiten, Dinge zu probieren, die andere nicht riskieren würden so wie Verena gerade auch gesagt hat.
00:04:44: Sie können Pionierer sein, sie können schneller sein als der Markt, sie kann schneller sein, als das Infrastruktur- und Regulierung erlauben.
00:04:50: Das sind natürlich dann auch die Herausforderungen, mit denen man kämpfen kann.
00:04:53: Aber es ist eine tolle Geschichte hier begleiten zu können und hier etwas aufzubauen was wieder als Vorbild für andere dienen kann.
00:05:00: Verena du hast gesagt mach mal mal was mit Matratzen!
00:05:03: Was habt ihr euch denn überlegt?
00:05:05: Wie habt ihr versucht Matratz in einen Kreislauf zu bringen?
00:05:10: Wir haben uns im ersten Schritt mal überlegt oder angeschaut, wieso ist es denn eigentlich so, dass so viele Matratzen entsorgt werden?
00:05:17: Wo sind quasi die Lücken in dem gesamten Prozess und haben uns da erst einmal sehr intensiv mit unseren Nutzerinnengruppen beschäftigt.
00:05:25: Mit den Prozesten im Hintergrund beschäftigt, mit den Materialien, die auch verwendet werden bei herkömmlichen Matratze und eben auch den gesamten Produktlebenszyklus einer Matratse und sie im Detail angeschaudt.
00:05:36: Und im Regelfall fängt man ja beim Design an von einem Produkt endet dann beim Recycling.
00:05:42: Im besten Fall ändert man beim Recyclin, weil aktuell ist es tatsächlich sehr oft der Fall dass die Matratzen nicht recycelt werden sondern eben direkt in die Müllverbrennung gehen oder auf Deponien.
00:05:51: Die zwei Aspekte waren für uns dann irgendwo diese Lücken die wir entdeckt haben also auf der einen Seite das Design und auf der anderen Seite die Rücknahme.
00:05:59: Logistik.
00:06:01: Auf beiden Seiten ist de facto nichts Existierendes gab.
00:06:04: und das war dann die Lücke, wo wir uns gedacht haben hey spannend da setzen wir an.
00:06:08: Das heißt im ersten Schritt haben wir eine Matratze entwickelt, die auf Ökodesign Kriterien passiert, sprich sie ist zerlegbar.
00:06:13: Sie hat sehr hochwertige auch zum Teil schon recycelte Materialien, die eben wiederum recycelt werden können.
00:06:19: Wir haben das sehr stark auch darauf gesetzt, eine Art Click-on-Clickoff-System in unserem, also statt einem normalen herkömmlichen Klebstoff zu verwenden.
00:06:27: Damit wir wirklich die einzelnen Materialien sauber trennen können.
00:06:30: für alle, die in der Abfallwirtschaft unterwegs sind.
00:06:31: Die wissen dass es total schwierig ist wenn Materialien verbunden sind und dann durch diese Verbindung, durch diesen Kleebstoff verunreinigt werden de facto.
00:06:39: Und man sieht da in der Trennung nicht mehr leicht auseinanderbekommt und alles was man nicht leicht trennen kann wird de facto nicht getrennt weil's zu teuer ist es dann noch mal irgendwie manuell zu trennen.
00:06:49: Und durch diesen click-on, click off Kleber ist das tolle dass man durch leichtes erhitzen der Klebstoff sich wieder von selbst quasi löst.
00:06:56: Der Klebstaff passiert wiederum auf dem gleichen Material wie die zwei Komponenten die verklebt werden.
00:07:01: es alles auf polyester Basis und dadurch hat man sehr schönen sauberen Material Strom der dann auch wieder sehr hochwertig recycelt werden kann.
00:07:09: Und wie war das Geschäftsmodell?
00:07:11: Ihr habt eure Matratzen an große Hotelketten verkauft und habt erwartet, dass die dann nach einer Zeit einfach wieder zu euch zurückkommen und recycelt werden oder erneuert werden.
00:07:23: Oder wie war der Prozess?
00:07:24: Ja tatsächlich haben wir angefangen mit der Idee Wie wäre es wenn wir die Matratze verliehen also eine Art Metris as a Service Modell.
00:07:32: Das ist tatsächlich Aus meiner Sicht immer noch ein sehr, sehr spannendes Modell.
00:07:36: Wo es im Endeffekt darum geht dass ein Hotel eine Matratze ja gar nicht kaufen und besitzen muss sondern am Ende des Tages ja vollkommen ausreicht eine Matraze zu nutzen die ihm in einen guten Zustand ist.
00:07:46: Das war so der Ursprung der Idee.
00:07:48: Im Laufe der Zeit und den sehr enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Kundinnen haben wir aber festgestellt das die Bereitschaft dafür auch noch nicht ganz so da ist und es ein bisschen viel Innovation auf einmal ist eine neuartige matratze zu nutzten und gleichzeitig eine neue Art Geschäftsmodell zu nutzen.
00:08:04: Und deswegen haben wir die Matratzen an unsere Partnerbetriebe verkauft mit den Versprechen, dass wir die matratzen zurücknehmen und dann mit unseren Partnern, die eben entlang der Wertschöpfungskette auch die Logistik übergenommen haben und auch das Recycling gemacht haben, dass sie daran für sich das organisieren, dass es auch funktioniert eine Dienstleistung, die wir on top zu dem Produkt angeboten haben eben mit den Versprechen dass wir es für sie machen.
00:08:27: Vom Geschäftsmodell her im öffentlichen Sinne könnte man das dann so sehen, dass es eine Art Add-on Service war und diese Servicegebühr dann wiederum als Discount von den neuen Produkten die wir ihnen im besten Fall dann wieder umzufügen gestellt hätten ja faktisch abgezogen werden hätte können.
00:08:44: Es ist jetzt ein bisschen schwierig in der Sprache nachdem wir gerade in Liquidierung sind Aber ich hoffe, man kann sich so ungefähr vorstellen.
00:08:51: Ja ja dazu kommen wir gleich noch.
00:08:54: aber ich möchte auch einfach ein bisschen transportieren warum gerade die Hotels so wichtig sind als Kunden in diesem Business.
00:09:01: wie oft wechselnden Hotels matratzen?
00:09:04: Ja
00:09:04: Hotels sind aus deren Grund sehr spannend weil sie sehr große Mengen an Matratzen nutzen und auch häufiger meistens wechseln als Privatpersonen DELL-Kette oder nach Hotelstandard sozusagen zwischen fünf und sieben Jahren.
00:09:19: Die Matratzen im Privatbereich nutzt man die Matratze meistens noch mal länger, in der Hinsicht ist es sehr spannend mit Hotels zu arbeiten weil man halt einfach zum Beispiel hundert Matratzern an einer Adresse abzuholen hat und nicht an hundert verschiedenen Adressen was natürlich auch einen Riesenimpakt auf der einen Seite auf die CO²-Missionen bei der Logistik macht aber auch natürlich auch den Kostenfaktor was seine Rekollung dann am Ende des Tages auch kostet.
00:09:42: Hotels
00:09:43: haben da einen Riesenhebel, weil einfach die Mengen so groß sind.
00:09:46: Kann man mal so zusammenfassen?
00:09:47: Genau genau.
00:09:48: und gleichzeitig merkt man natürlich auch bei Hotels einen Trends in Richtung Nachhaltigkeit.
00:09:52: viele machen das Umweltszeichen-Zertifikat zum Beispiel Die Gäste sind immer anspruchsvoller und fordern teilweise auch Umweltmaßnahmen von den Hotels.
00:10:01: Da geht schon viel in die Richtung.
00:10:03: Man muss aber dazu sagen dass in den letzten Jahren da Das Thema Nachhaltigkeits wie wir alle wissen jetzt sich nicht ganz so positiv entwickelt haben Wie wir es erhofft hatten sozusagen.
00:10:12: Also ich befürchte, dass du ein paar grausliche Statistiken hast was in so einer Matratze nach ein paar Jahren in einem Hotel so alles drin ist damit man sich überlegen kann das man sie vielleicht doch öfter wechseln möchte.
00:10:24: Hast du da was gemakiges für uns?
00:10:27: Ich muss ehrlich sagen, ich will jetzt das Geschäftsmodell von den Hotels nicht ruinieren, nachdem sie so lange unsere treuen Kunden und Kundinnen waren.
00:10:35: Aber es passiert natürlich wenn sehr viele Menschen auf dem Matratzen schlafen ja kommt da schon was zusammen.
00:10:41: Es gibt also eine Statistik dazu die quasi belegt dass auf einer Matratze mehr Keime sind wie auf einem WC-Deckel weil der ist ja sehr regelmässig gereinigt wird.
00:10:50: Also da gibt's schon einiges an Hygienemaßnahmen die man auch durchführt Und viele Hotels führen auch sehr viele Hygienemaßnahmen durch Musik zu sagen.
00:10:58: Aber es ist natürlich wichtig, regelmäßig auch!
00:11:01: eine Matratze zu tauschen.
00:11:02: Und gerade bei dieser Regelmäßigkeit ist es dann umso wichtiger aus meiner Perspektive auf ein Produkt zu setzen, das da nicht direkt entsorgt und verbrannt wird, sondern dass dann eben noch mal ein neues Leben bekommen kann.
00:11:14: Das war ja die Kernesens von unserem Ansatz, dass die Materialien, die wir in den Matratzen heute verwenden, bei der nächsten Charge faktisch schon wiederverwendet werden können.
00:11:22: Natürlich geht's durch einen langen Prozess von Partnern, weil wir ja nicht alles in der Wertschöpfungskette alleine machen können.
00:11:28: Dazu bräuchten mir viel zu viele Anlagen!
00:11:31: Das ist nicht finanzierbar.
00:11:32: Aber am Ende ist es eben erst malig möglich gewesen, dass die Materialien, die in unseren heutigen Matratzen verbaut sind wiederum in den neuen Matratzens von in zehn Jahren zum Beispiel dann verwendet werden und das nicht nur in einem Zyklus sondern in mehreren Zyklen und dadurch hat man einen enormen Ressourceneffizienzaspekt drinnen und ist eigentlich ein No-Brainer in meinen Augen.
00:11:53: Ja,
00:11:53: no-Brainer der aber leider nicht funktioniert hat.
00:11:56: Valerie, ist es wirklich so eine No-Brainer?
00:11:59: Ich habe einen ganz persönlichen Bezug zu dem Start-up, nachdem ich damals bei den Impacton dabei war und erleben durfte wie wir hier wirklich aus dieser Zahl – du hast es ja erwähnt – als tatsächliches Problem einer Lösung entstanden ist.
00:12:12: Die eine Lösung war der No-Brainer wieder in diese Lösung ausschaut.
00:12:15: Verena, das war dann eben die Herausforderung und das ist auch eine total exemplarische Herausforderung für Startups, die solche Probleme identifizieren.
00:12:24: weil gerade im Hardwarebereich wird meistens über Software Startups gesprochen.
00:12:28: Die Hardware-Startups sind diejenigen, die eigentlich unsere Lebensgegenstände neu denken und umdenken.
00:12:35: Die Dinge, die wir kaum wahrnehmen, so wie Matratzen.
00:12:37: Weil sie haben ja alle zu Hause aber wir machen uns wenig Gedanken darüber woher die herkommen und wo die hingehen.
00:12:43: Und solche Startups haben natürlich ganz andere Herausforderungen als Software-Startups von Transport und Logistik vor Finanzierung der Produktion, Gestaltung dieses Produktes, Reglementierungen ein bestehender Markt da natürlich auch in Konkurrenz zu ihnen steht.
00:12:56: Und die Verena hat gerade etwas angesprochen was wir viel beobachten nämlich dass Start-ups nicht darauf setzen können, dass irgendein Grunde bereit ist mehr zu zahlen als nachhaltiger.
00:13:06: Sondern das Produkt muss konkurrieren können mit einem weniger Nachhaltigen und das sind dann die Geschäftsmittel in den Start-up's, die einfacher
00:13:13: funktionieren.".
00:13:14: Und da wissen wir aber wieder, dass jemand der große Mengen hat billiger produzieren kann und dass jemand ja Primärrohstoffe verwendet, dass die eben auch noch günstiger sind – d. h., gibt es viele Wettbewerbsnachteile!
00:13:26: Und Start-ups müssen hier dann besonders smart denken.
00:13:28: Berina hat über Kooperation angesprochen, da geht es um andere Finanzierungsmodelle, um starke Partnerschaften und große Skaleneffekte die aber erst dann da sind wenn eben das Geschäftsmodell sich klar rentiert schon von Anfang an.
00:13:41: Berinna ihr habt ja schon mehrere Hotels beliefert also ihr hattet ja schon eine ganze Reihe von großen Kunden.
00:13:48: wie habt ihr sie gewonnen?
00:13:50: was hat euch da geholfen?
00:13:51: Ja, wir haben im Endeffekt rund zweiundvierzig Hotels gehabt, bei denen wir zusammengearbeitet haben.
00:13:57: Das waren zum Teil Familienbetriebene, Boudic-Hotels
00:14:00: z.B.,
00:14:00: aber auch erste Hotels, die Teil von Hotelketten waren.
00:14:03: Unsere Idee davon im Endeffekt war zuerst mit den Pionieren auch im Hotelmarkt zusammenzuarbeiten, die die Idee und die Vision im Endefekt Hintermatter verstehen.
00:14:13: Und dann faktisch Schritt für Schritt in größere Ketten und größere Betriebe reinzugehen.
00:14:18: Das hat an sich gut funktioniert.
00:14:19: Die Schwierigkeit ist natürlich das je größer die Hotelbetriebe desto komplizierter sind die Beschaffungssysteme, die Einkaufssysteme sozusagen.
00:14:28: gerade wenn man mit Ketten zusammenarbeitet muss man meistens durch einen recht schwierigen Chance Prozess durchgehen, wo man halt auf Herz und Nieren geprüft wird.
00:14:36: Ob man auch ein passender Lieferant sozusagen ist?
00:14:39: Da gibt es auch viele Standards die erfüllt werden müssen und gerade die großen Ketten sind sehr vorsichtig wenn es um die Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen geht weil sie ja da in gewisser Weise einen Standard über alle ihre Betriebe hinweg sicherstellen wollen und das natürlich für Sie auch ein Risiko ist wenn sie mit einer jungen Firma zusammen arbeitet die noch nicht so einen langen Track record hat.
00:15:00: Also das war durchaus herausfordernd.
00:15:03: und ein ganz besonders herausfordernder Aspekt ist halt, je größer die Ketten werden desto grösser die Volumen was super ist.
00:15:08: Und das hätten wir auch alles mit unseren Produktionspartner stemmen können.
00:15:11: Wir haben unser Setup war ja auch sehr lean also wir haben praktisch alle Aufträge erst auf Bestellung produziert um eben möglichst wenig Kapital jetzt irgendwie in einem Lager zu binden weil wir halt einfach nicht die Ressourcen hatten da jetzt irgendwo große Lagerbestände zu harten.
00:15:26: Das spannend ist aber dass je größere die Projekte werden dass so länger dauern dann auch die Verkaufszückeln.
00:15:33: Und das ist auch etwas, was also riesiger Knackpunkt ist weil wenn man jetzt irgendwie zehn Projekte in der Pipeline hat, die alle hoffentlich oder voraussichtlich laut den Gesprächen in den nächsten drei bis sechs Monaten realisiert werden sollen und irgendwelchen Gründen fallen aber dann immer wieder quasi das eine oder andere Projekt weg, oder zumindest wird es nach hinten geschoben.
00:15:53: Also die Situation, dass mir Kunden und Kundinnen erzählt haben, dass sie am liebsten in zwei Monaten Neumatratzen hätten und dann quasi immer wieder nach hintengeschoben haben – das hat's sehr oft gegeben!
00:16:02: Und dadurch ist die Planbarkeit ganz, ganz schwierig vor allem weil halt einfach viele von den Aspekten, die die Entscheidungen beeinflussen, für uns nicht beeinflussbar waren.
00:16:11: also ich habe es nicht beeinflussen können ob jetzt die Zusage irgendwo gegeben war oder ob die Behörde, die Zusage dann endlich gegeben hat.
00:16:20: Oder ob die Saison zum Beispiel im Winter bei den Erneuerungen, bei laufenden Betrieben gut oder nicht gut gelaufen ist.
00:16:26: und wenn sie nicht gut gelaufen ist, dann hat sie regelfalt kein Budget geben für große Neuanschaffungen wie Matratzen.
00:16:31: also da waren halt einfach sehr viele Faktoren im gesamten Umfeld dar, die das sehr stark beeinflusst haben.
00:16:38: Was uns im Verkauf sehr geholfen hat, war dass wir als Gründerinnen ganz viel draußen waren und wir haben das Foundersales genannt.
00:16:44: Also wirklich persönlich auch verkauft haben.
00:16:47: Persönlich die Kontakte mit den Menschen geknüpft haben.
00:16:49: Wir waren sehr oft bei Hotel spezifischen Events wo wir Leute kennengelernt haben, wo wir dann versucht haben über die Zeit.
00:16:56: Das war auch total spannend zu sehen.
00:16:57: in den ersten Jahren habe ich niemanden gekannt weil wir ja ganz neu in der Branche waren.
00:17:01: also im Vergleich zu anderen die zum Beispiel in der Hotelbranche was starten haben wir keine Vorerfahrung im Hotelbereich gehabt.
00:17:08: Deswegen auch kein Netzwerk.
00:17:09: und das Netzwerk ist halt, dass A und O wenn du da etwas weiterbringen willst und über die Zeit was dann spannend weil dann irgendwann die Leute zu mir gekommen sind und so waren ah ja!
00:17:17: Du bist sie mit den Matratzen oder?
00:17:20: Und es war dann auch richtig schön zu sehen wie viel dann die eigene Arbeit und auch die ganze Mühe und Energie die man in den Verkauf reinsteckt und ins selte Faktor rein steckt Wie viel das dann auch bewirkt?
00:17:31: Am Ende des Tages hätten wir noch mehr Zeit gebraucht, aber die Zeit hat sich nicht mehr finanzieren lassen.
00:17:37: Okay da sind euch dann die Investoren abgesprungen.
00:17:39: oder wie war es denn?
00:17:40: Wann ist der Knick passiert?
00:17:42: Ja also wir hatten von Anfang an einen Corporate Investor und ein Corporate Business Angel mit an Bord sie uns großartig unterstützt haben.
00:17:48: Da haben Prisidrone gemacht und eine Bridge-Finanzierung.
00:17:52: Die Schwierigkeit war allerdings, dass halt über die Jahre, wer hat immer sehr ambitionierte Ziele auch etwas den Verkauf betrifft?
00:17:58: Und dadurch das sich die Projekte immer nach hinten geschoben haben, haben wir dann leider unsere Verkaufteile nicht erreichen können.
00:18:04: Und ohne jetzt ganz klar diesen Hockeystick sozusagen darzustellen, war es natürlich auch schwierig weitere Investoren an Bord zu bringen war unsere Entscheidung.
00:18:13: Erst müssen wir schauen, dass die Traction passt also faktisch das die Verkaufszahlen passen und dann können wir Investoren an Bord bringen weitere.
00:18:20: Das Zeichen von unserem existierten Investor war ganz klar, dass sie halt gerne nochmal investieren aber mit anderen Investoren gemeinsam.
00:18:27: soweit ist es nicht gekommen weil wir auch ein sehr zurückhaltendes Feedback von anderen Investor bekommen haben aufgrund eben auch der wirtschaftlichen Entwicklungen im Unternehmen aber auch quasi im Umfeld
00:18:41: Valérie.
00:18:41: hätten die Verena und die Michaela irgendetwas anders machen können, hätten sie das verhindern können?
00:18:47: Ich glaube an dem Moment wo Sie jetzt stehen, stehen Sie aufgrund vieler guter Entscheidungen.
00:18:51: Und vielleicht auch in der Geschwindigkeit Achtzig-Zwanzig ist so die Logik nach der man in einem Startup agieren muss mit möglichst vielen Informationen möglichst schnell Entscheidungen treffen zu können.
00:19:01: aus der Beobachtung heraus ist es natürlich so dass was die Verina gerade angesprochen hat im gesamten Markt die Finanzierungslogik eine schwierige war.
00:19:10: Da spielen natürlich hier dieses Thema Förderungen für Skalierung, Unterstützung aber auch eine nachhaltige zirkuläre öffentliche Beschaffung und andere Hebel, die sicherstellen dass sie laufen noch Geldflüsse in Richtung dieser Start-ups hinübergehen – eine große Rolle.
00:19:25: Aber
00:19:25: Förderung hatten Sie ja, ne?
00:19:26: Und Investoren hatten sie ja!
00:19:28: Was am Markt eine große Herausforderung ist, es gibt viele Förderungen für die Produktentwicklung.
00:19:33: Für die erste Phase, für die ersten Ideen und dann gibt's wieder dann für die großen Skalierungen, Internationalisierungen auch wiederum gute Förderung.
00:19:41: Dazwischen drinnen, das ist das was Verena gerade angesprochen hat diese berühmte Traction.
00:19:45: da erwarten dann InvestorInnen ein entsprechendes Wachstum und gerade bei Zirkulären Startups bei denen auf der Markt noch nicht so weit ist.
00:19:53: Wo es viel Bewusstseinsbildung braucht, viele Gespräche mit Kundinnen ein Aufbauen von Vertrauen – da geht's oft dann halt nicht schnell genug!
00:20:01: für das, was Förderungen InvestorInnen erwarten würden.
00:20:04: Und das Zweite, was du angesprochen hast ist die Rolle der öffentlichen Hand.
00:20:07: also wenn jetzt mehr öffentliche Betriebe solche Unternehmen fördern würden oder vorschreiben würden dass man solche Produkte braucht dann könnte man Unternehmen wie Matter Help'n?
00:20:19: Es gibt nachhaltige Beschaffungskriterien.
00:20:21: es gibt in der österreichischen Industriestrategie auch das Thema der strategischen öffentlichen Beschaffnung.
00:20:25: hier geht's natürlich auch um die Stärkung des heimischen Industrie und der Produktion das hier eben zu befähigen, die bestehenden Betriebe auszuweiten aber auch neu zirkuläre Start-ups zu befördern dass sie möglichst früh klare planbare Kundinnen haben.
00:20:38: Und
00:20:39: das passiert nicht?
00:20:40: Verena vielleicht kannst du das als eigener Erfahrung besser aus der Praxis her beleuchten.
00:20:45: Ja, voll gerne.
00:20:46: Also das Spannende was wir wahrgenommen haben ist gerade in der öffentlichen Beschaffung viele Entscheidungen werden nach dem Preis getroffen klarerweise weil halt Steuergeld eingesetzt wird.
00:20:56: aber die Faktoren eben wie Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit heimische Produktion
00:21:01: etc.,
00:21:02: die sollten aus meiner Perspektive noch mehr Rolle spielen und wir haben zum Beispiel uns auch für eine Ausschreibung letztes Jahr interessiert.
00:21:09: da ging es konkret um Beschaffungs von Matratzen Player, die gemeinsam über eine gemeinsame Schaffungsorganisation die einkaufen.
00:21:18: Und das war im Endeffekt ein Rahmenvertrag und grundsätzlich gab es da sogar eine eigene Kategorie für nachhaltige Matratzen.
00:21:25: gleichzeitig weiß für uns noch nicht möglich überhaupt mit zu bieten, da wir die Eingangskriterien als junge Firma nicht schaffen konnten sozusagen, also uns redete Faktor Das Umsatzvolumen, das man schon abgedeckt hat im letzten Jahr dann auch wie lange man schon am Markt ist.
00:21:41: Also es darf man erst ab drei Jahre wo man am Markt hier so mitbieten zum Beispiel und noch zwei oder drei andere Dinge.
00:21:46: Wir waren zwar schon alt genug als Firma also das ist ja schon mal eine super Sache gewesen aber wir haben in dem Fall die Umsatzzahl nicht geknackt.
00:21:54: Da wäre meine Empfehlung tatsächlich auch für alle, die sich auf das Thema öffentliche Beschaffung anschauen.
00:21:59: Ich war dann da tatsächlich auch dort bei den Beschaffern eine Art Marktgespräch eingeladen also wirklich auch das Gesprächs suchen und sich austauschen weil oft gibt es vielleicht doch Möglichkeiten wie man dann mitbieten kann.
00:22:10: Das habe ich jetzt leider erst zu spät erfahren dass noch was möglich gewesen wäre.
00:22:13: aber das wäre auf jeden Fall eine große empfehlung da auch direkt auf die entsprechenden Beschaffer zuzugehen weil sie haben oft auch Vorgaben und wissen gar nicht wie sie erfüllen sollen weil sie nicht die Zeit haben viele Lösungen zu suchen.
00:22:25: Also es ist der Wille irgendwo da, aber sehr oft ist man halt noch in einem sehr starren Korsett und tut sich nicht so
00:22:31: leicht.".
00:22:31: Da gilt viel Aufklärungsarbeit zu leisten.
00:22:33: das ist ein Umdenken also vom günstigsten Bitterprinzip zum Bestbitter-Prinzip zu gehen in der öffentlichen Beschaffung.
00:22:39: aber auch Unternehmen unternehmen große sind so oft diejenigen, die den Markt gestalten und ermöglichen überhaupt für Start-ups.
00:22:47: Und der ganz große Kernerspekt, den man umdenken muss ist nicht wie viel kostet es mich initial dieses Produkt zu kaufen sondern wieviel kostet das Milch über die Lebensdauer dieses Produktes hinweg?
00:22:57: Und solche Produkt als Serviceangebote wie Verena und Michaela das gestaltet haben, die rentieren sich für den Beschaffer.
00:23:03: dann wenn man's durchrechnet nämlich wenn lebensverlängernde Maßnahmen getroffen werden die Matratzer gereinigt wird immer wieder ausgetauscht wird recycliert wird, dann wird es für mich günstiger.
00:23:14: Aber das muss ich von Anfang an mit
00:23:16: einberechnen.".
00:23:16: Und wer muss diese Aufklärungsarbeit leisten?
00:23:19: Wir geben uns viel Mühe im Sörkler-Economie-Forum Austria daran zu arbeiten, Bewusstseinsbildung zum Machen des Wissen weiterzutragen.
00:23:26: Aber es gibt doch verschiedenste Allianzen mittlerweile eine Sörklerefinanzallianz etwa die an dem Thema arbeitet wie finanziert man solche Geschäftsmodelle aber auch natürlich solche Startups wie Meta die so groß in die Sichtbarkeit gekommen sind viele Preise gewonnen haben?
00:23:39: Die können hier ganz viel Sichtbarigkeit erreichen aber damit dann auch ein Umdenken aktivieren sowohl bei denjenigen dies einkaufen aber auch bei denjenigen, die es produzieren.
00:23:49: Dass sich auch andere Markteinnehmer etwas abschauen und vor allem bei uns Konsumentinnen in letzter Folge hoffentlich auch zu einer Kreisaufgesellschaft
00:23:57: führen.".
00:23:57: Jetzt hat die österreichische Bundesregierung ja eine Industriestrategie wo Kreislaufwirtschaft ein Teil davon ist?
00:24:03: Hast du das Gefühl dass das Bewusstsein dafür jetzt wirklich auf höchster Ebene angekommen ist oder ist Papiergeduldig und man schreibt das halt irgendwo auf und tut dann letztendlich doch zu wenig?
00:24:14: Ja, aus meiner Perspektive ist es mal großartig dass Kreislaufwirtschaft in einer Industriestrategie verankert ist und zwar so klar verankt ist.
00:24:23: Es würde ich mal sehr positiv bewerten weil das bisher sehr oft irgendwo sehr getrennt gesehen wurde von der großen Industrie und gerade auch die klassischen Vertretungsorganisationen wie die WKO oder so da oft ein bisschen zurückhaltend sind wenn es um neue Themen geht.
00:24:38: daher würde ich das sehr positiv bewerben, dass Kreiselwirtschaft da ist verankert ist.
00:24:43: Für Unternehmen, wie es für uns in dem Fall war, ging es halt einfach zu langsam.
00:24:46: also das ist die Wahrnehmung, die ich halt sehr oft dann auch habe Es wird sehr viel gesprochen aber es wird am Ende des Tages nicht soviel gemacht wie gesprochen wird.
00:24:54: diese Prozesse brauchen seine Zeit Das ist ganz klar Aber ich denke es wäre sehr sinnvoll zum Beispiel man redet oft von Sandboxes ein Umfeld zu schaffen wo man relativ einfache Dinge ausprobieren kann eine Art Sandbox eben Ohne dass man jetzt irgendwie alle regulatorischen Dinge der Forschung geklärt haben muss.
00:25:12: und ich glaube das wäre ein wichtiger Hebel, um einfach schneller agieren zu können.
00:25:15: Schnell Pilotprojekte umsetzen zu können, um zu testen funktioniert das, funktioniert es nichts?
00:25:20: Wenn es funktioniert, ja und wenn nicht dann was kann man anders machen damit das funktioniert.
00:25:25: Also ich glaube wir brauchen da einfach mehr Geschwindigkeit dass sich da schneller etwas tut, damit wir schnell lernen, damit wird schnell weiter kommen.
00:25:31: Man sieht jetzt aktuell gerade wieder die geopolitische Situation ist auch sehr angespannt.
00:25:35: Das schlägt direkt auf die wirtschaftliche Entwicklung zurück.
00:25:38: also wenn ich mir zum Beispiel anschaue in der Matratzenindustrie habe heute gerade wieder eine Meldung bekommen, dass die Preise für die Rohstoffe, die wir in den Matratzern verwenden, widersteigen.
00:25:47: Das war jetzt die zweite oder dritte Meldungen ein paar Wochen und das hängt dann sehr stark halt einfach mit der sehr angespannten Lage im Iran zusammen.
00:25:56: Und deswegen brauchen wir Geschwindigkeit, um da eben auch für unsere Ressourcen zu sichern und sicherzustellen dass wir ein resilientes Wirtschaftssystem haben und die Ressursen, die wir schon hier haben zum Beispiel Materialien, die in den Matratzen verwendet werden wieder aufbereitet werden für neue Produkte anstatt ständig irgendwo von anderen Regionen in der Welt irgendwie neue Materialien
00:26:16: herzuholen.".
00:26:16: Geht
00:26:17: es vielen so wie der Verena?
00:26:19: Michaela.
00:26:19: Ich
00:26:20: beobachte sehr wohl im Start-up Sektor, dass hier sehr viel auf einzelne Startups gesetzt wird und die den ganzen Markt revolutionieren könnten.
00:26:28: Sie können viele erreichen aber wir erwarten ja auch zuviel von einzelnen Start ups.
00:26:32: Produkt, Innovationen, Markenentwicklung, Bewusstseinsbildung, Logistikaufbau und dann vielleicht noch die politischen Akteure mitzunehmen das ist wahnsinnig viel in einem Team aus zwei Gründerinnen selbst wenn man sich Personen anstellt.
00:26:44: Das ist eine wahnsinnige Erwartungshaltung.
00:26:46: Es geht in einem Softwarebereich bis zum bestimmten Punkt, weil da die Adaptionsrate, die Geschwindigkeit in der es umgesetzt und genutzt werden kann natürlich Großes bei Produkten gibt sie einfach eine andere Geschwindigkeits- und andere Herausforderungen dahinter.
00:26:58: und da braucht's drum herum ganz viel Support damit diese Startups auch durch diese schwierigen Phasen schaffen.
00:27:03: Was hätten die beiden jetzt gebraucht aus deiner Sicht oder wer hätte helfen können?
00:27:08: Geduldiges Geld, das die Zeit gibt.
00:27:13: Dass der Markt sich daran gewöhnen kann dass die Kundinnen die Zeit haben das kennen zu lernen und in Anspruch zu nehmen.
00:27:18: es ist natürlich auch immer eine große Diskussion bei gerade zirkulären Startups.
00:27:22: Bootstrapping also selber finanzieren oder externes Geld.
00:27:25: Verena hat das gut beschrieben.
00:27:26: in dem Moment wo externes geld im Spiel ist braucht entsprechende Wachstumsraten.
00:27:30: die sind beim Hardware Startup wahnsinnig schwierig zu bewerkstelligen.
00:27:34: Das ist eine allgemeine Startup-Geschichte, aber vor allem bei Zirkulären Startups, wo es um auch neuartige Geschäftsmodelle dahinter geht und zuguteletzt.
00:27:41: Kundinnen also wir alle können diese Entscheidung treffen.
00:27:45: wenn wir einkaufen gehen werden wir etwas recherchieren.
00:27:47: kauf ich das lineare Produkt oder kauf Ich das was etwas mehr kostet und weniger umweltschädlich ist?
00:27:53: und gleichzeitig unterstütze ich damit ein österreichischer Start up auf dem Weg in Richtung Wachstum.
00:27:58: Ich habe selber diese Matratzen.
00:28:01: Wer hat geduldiges Geld?
00:28:02: Geduldiges das ist das Gegenteil von Investoren getriebenes Geld.
00:28:06: Es könnte von Banken kommen, hier geht es ja oft um ganz andere Zeithorizonte der Rückzahlung.
00:28:11: Das kann kommen von privaten InvestorInnen, von denen die Selbststandstartups erfolgreich aufgebaut haben, Angel-InvestorInne – das kann aber eben auch kommen von Kundinnen, die unterstützen bei der Vorfinanzierung, die vielleicht schon zahlen bevor das Produkt bei ihnen gelandet ist.
00:28:24: Da gibt's verschiedene Ansätze und Verena habt ihr auch einige davon probiert!
00:28:28: Ja was habt ihr denn probiert?
00:28:29: Was ist gelungen oder
00:28:30: nicht?!
00:28:32: Wir hatten sehr viele öffentliche Förderungen, die uns auf unseren Weg unterstützt haben und gestartet von nationalen Förderung.
00:28:38: Zum Schluss hatten wir auch noch kleinere EU-weite Fördering, die wir an den Board gezogen haben.
00:28:43: Wir haben viele Preise gewonnen.
00:28:44: Manche davon waren mit entsprechenden Schicks studiert.
00:28:48: Der Spannende an all diesen Preisen ist allerdings das einem... Die Idee und die Vision, alles was wir machen wurde immer sehr viel beklatscht.
00:28:58: Es war eine irre Menge an Pressearbeit, die rund um unsere Idee passiert ist... wesentlichen unbezahlt halt auch machen konnten, das war eine super Sache.
00:29:07: Allerdings hat sich dann diese ganze Aufmerksamkeit nicht in den Umsätzen widerspiegelt.
00:29:11: also da ist halt ein klarer Gap zwischen dem was die Leute sagen dass sie machen und dem was sie tatsächlich machen.
00:29:18: also so klassisch dieser attitude behaviour gap wie man es auch nennt.
00:29:23: Genau, also wir haben natürlich den Corporate Business Agency mit am Bord und in dem Fall auch eine glaube ich sehr besondere Chance die wieder hatten.
00:29:31: Mit einem dazäglichen großnetablierten österreichischen Unternehmen zusammenzuarbeiten, die eben auch in der ähnlichen oder in der gleichen Branche aktiv sind.
00:29:38: damit auch sehr komplementär, also auch smart Money wenn man so will.
00:29:42: Wir hatten natürlich auch Gespräche mit Banken allerdings war das weniger erfolgreich.
00:29:48: Die Bank war für uns bisher tatsächlich ein Konto, das wir bedienen konnten.
00:29:52: Aber darüber hinaus war die Diskussion mit der Bankberater mehr über irgendwelche Zusatzkrankenversicherungen anstatt eine ernstzunehmende Finanzierung für unsere Unternehmen.
00:30:01: Und genau darin liegt ja der Hebel Verena also dass auch Banken lernen zirkuläre Geschäftsmodelle bewerten zu können, das Risiko zu verstehen und mitzutragen.
00:30:09: Weil genau dafür gibt es ja die Zinsen für den möglichen Ausfall also das zu bewerten und mit zu unterstützen.
00:30:14: Da liegt ein riesiger Hebel weil Förderungen sind super.
00:30:17: Die dienen der Markterschließung, die dienen in der Skalierung.
00:30:20: aber dazwischen gibt's bei diesen Start-ups die ganz normalen Wachstumsthemen eines jedes Unternehmens und da brauchen sie Unterstützung.
00:30:26: Das hat er so mit der Kreislaufwirtschaft gar nichts zu tun.
00:30:29: Es geht allen Start ups so nämlich an.
00:30:31: Es ist natürlich etwas anderes zu berechnen nach unserer linearen Logik des Absatzmarktes, wo man sagt so und so viel Matratzen werde ich verkaufen.
00:30:38: Und das bedeutet diese und ihre Marge.
00:30:40: Das lässt sich ganz anders beziffern mit einer anderen Ausfallquote, einem anderen Zinssatz.
00:30:44: dahinter der Unsicherheit als wenn ich jetzt ein Produkt als Service Geschäftsmodell gestalte wie das ja der Ansatz von Metta auch war bei dem er nicht klar sagen kann wann kommt was zurück?
00:30:54: Wie oft lässt welcher Kunde die Matratze reinigen?
00:30:58: Was bedeutet das für den nächsten Kunden auch?
00:31:01: Also hier habe ich eine viel höhere Komplexität der Berechnung von dem Erlösmodell.
00:31:05: Heißt es, dass die Banken da noch zu wenig verstehen wie diese Geschäftsmodelle funktionieren?
00:31:10: Hier
00:31:10: gibt's einige Ambitionen und es darf durchaus noch ambitionierter werden sich das genauer anzuschauen um in die Unterstützung zu gehen.
00:31:16: Verena jetzt irgendwann hast du gemerkt ihr schafft es nicht mehr und du hast mir erzählt Das war eine Entscheidung, die im ÖBB-Speisewagen getroffen wurde.
00:31:26: Wie kommt man dem ÖBB Speisewagen an den Punkt zu sagen nach vier Jahren drehen wir unser Baby ab?
00:31:33: Sehr gute Frage.
00:31:35: Und ich kann mich auch noch sehr, sehr gut an den Moment erinnern.
00:31:38: Das war nämlich von ein paar Monaten mittlerweile wo wir in der Zeit davor schon sehr auf Anschlag gearbeitet haben weil wir halt sehr viel Druck hatten.
00:31:46: also wir wussten wir haben einen Liquiditätsengpass vor uns in ein paar Monaten.
00:31:50: Wir haben alles daran gesetzt möglichst viel von unseren Ressourcen innen verkauft zu stecken möglichst viele Projekte abzuschließen möglichst viel Umsatz möglichst schnell zu machen Und das hat sich in dieser Zeit sehr viel getan.
00:32:02: Aber wir haben auch gesehen, es tut sich zu wenig und der Ausblick war... zu trüb.
00:32:08: Ja, als dass wir sagen hätten können hey wir wissen wie wir jetzt die nächsten Monate überbrücken wenn wieder zu dem Liquidididsengpass kommen.
00:32:16: in diesen Zusammenhang ist es natürlich auch als Kündungsteam unsere Aufgabe sehr offen mit unseren Investoren über die Themen die Engpässe die Herausforderungen zu sprechen.
00:32:24: In diesem Fall sind wir dann gemeinsam mit dem Zug nach Linz gefahren hat unser Investor an dort getroffen hatten ein langes Meeting und unterschiedliche Szenarien gemeinsam besprochen.
00:32:33: Und dieses Szenario haben wir dann im Zug, im Speisevagon in der ÖBB auf der Rückreisung nach Wien nochmal Revue passieren lassen.
00:32:41: und das Spannende daran war als wir offen und ehrlich – und das war für uns in unserem Gründungsteam immer eine sehr wichtigsten Grundregeln, dass wir miteinander offen und ehrlich und transparent sprechen.
00:32:51: Es war dann relativ klar wo wir da gesprochen haben so dieser Moment, wo wir das erste Mal aktiv daran gedacht haben, dass eine freiwillige Liquidation eine Möglichkeit wäre um aus dieser sehr schwierigen und belastenden Situation faktisch rauszukommen.
00:33:06: Das war der erste Moment wo wir beide das Gefühl hatten so wow Erleichterung die Last ist von unseren Schultern.
00:33:11: Wir haben beide aus den Fenster raus gesehen und es war so oh wow das könnte eine Lösung sein Ein Weg voran sein, ein geordneter Weg vor an.
00:33:21: Wir könnten quasi mit unseren Kunden und Kundinnen, Partnerin, Partnerinnen alles solide uns verantwortungsbewusst abwickeln bevor es zu einer Art Insolvenz zum Beispiel kommt.
00:33:31: Und das war uns dann ganz wichtig dass wir bis zum Schluss am Steuersitzen von unserem Unternehmen und die Entscheidungen auch treffen können damit wir halt auch entsprechend Wertschätzung mit unseren Partneren und PartnerInnen mit denen wir sehr lange zusammen gearbeitet haben auch die Dinge abschließen können.
00:33:47: Und in dem Fall war es die Entscheidung im ÖBB-Speisewagenabend, die dann dazu geführt haben dass wir wirklich den Liquidationsprozess ein paar Wochen später eingeleitet haben.
00:33:56: Aber eben auch ein sehr wichtiges Bauchgefühl wo wir gesehen haben hey!
00:34:00: Wir haben viel geschafft aber hier geht die Reise mit Meta zu Ende.
00:34:05: Hättest du im Nachhinein irgendetwas anders gemacht?
00:34:08: Was ist dein größtes Learning?
00:34:10: Ja, ich glaube es gibt viele Dinge die wir anders machen hätten können sozusagen.
00:34:15: Ich glaube wir haben immer zu dem Zeitpunkt mit den Informationen die wir hatten die bestmögliche Entscheidung getroffen.
00:34:20: also da bin ich fest davon überzeugt.
00:34:23: ein Punkt der für uns halt sehr herausfordernd war ist dass wir uns sehr nischig in einer sehr klaren Nische positioniert haben indem das wir nur matratzen für Hotels Man hat sie auch als Privatperson kaufen können, aber der klare Fokus waren Hotels und da halt auch sehr viel Erklärungsbedarf war.
00:34:37: Also die Valerie hat das vorhin angesprochen wir haben sehr viele Wustensbildung gemacht.
00:34:42: in diesem Zusammenhang sind dann viele tolle andere Sachen entstanden wie zum Beispiel die österreichische Matratzenallianz weil wir gesehen haben Wir sind ein kleines Unternehmen wir können allein nicht so viel bewerkstelligen wie wenn wir andere Unternehmen aus der ganzen Industrie und auch Industrie übergreifen zum Beispiel dass der Apfelwirtschaft dazu holen um wirklich in der Branche gemeinsam mehr zu bewegen.
00:35:00: Also das war dann zum Beispiel eine Initiative, die wir auch mitgestattet haben, die denn rausgekommen ist aber sich ganz klein an einer Nische zu positionieren natürlich auf der einen Seite Fokus, auf der anderen Seite ist halt wenn die eine Nische nicht läuft, da läuft halt das ganze Ding nicht.
00:35:13: also ein Learning für mich wäre schon gewesen dass nochmal auf mehren Pfeilern aufzubauen.
00:35:18: ja kann man so und so machen Aber das wäre schon fürs nächste Projekt glaube ich ein interessanter
00:35:23: Genau!
00:35:23: Die Frage hätte ich mir für später aufgehoben was euer nächstes Projekt ist Aber ich stelle sie gleich.
00:35:29: Was ist euer nächstes Projekt, wie soll es weitergehen?
00:35:31: Ja wir sind tatsächlich gerade noch in einer Evaluierungsphase würde ich sagen.
00:35:36: also es gibt noch kein klares nächstes projekt.
00:35:39: Wir brauchen auch beide mal ein bisschen Zeit zum Durchatmen, die letzten Jahre waren sehr anstrengend.
00:35:44: Es war ein klassischer Start-up-Rollercoaster mit vielen Hochsohn und Tiefs – meistens sind die Hochsohntiefe sehr nah beieinander!
00:35:52: Die wir als Team immer großartig durchgestanden haben.
00:35:54: Ich glaube das ist auch das Allerwichtigste was ich mitgenommen habe.
00:35:57: es braucht jemanden mit dem man zu hundert Prozent vertauen kann, mit dem sich gemeinsam auf die Reise macht.
00:36:02: Das konkrete nächste Projekt ist jetzt momentan noch nicht in der Pipeline sozusagen.
00:36:07: Für mich geht es mal privat nach Kärnten, weil ich verschlossen habe... Ich bin so gerne in der Natur!
00:36:12: Ich möchte mehr Zeit in der natur verbringen und genau das werden viele neue Abenteuer auch auf uns beide warten.
00:36:19: Wer weiß, vielleicht starten wir in ein paar Monaten oder in ein Paar Jahren das nächste Abenteuer gemeinsam.
00:36:24: Okay!
00:36:25: Jetzt komme ich nochmal zurück auf dich Valérie.
00:36:28: Man sieht ja auch an diesem Projekt wie viele Hürden es in der Kreislaufwirtschaft noch gibt.
00:36:33: Es gibt unzählige Verordnungen die gerade ausgearbeitet werden.
00:36:37: Inwieweit kann die Politik noch mehr helfen?
00:36:39: Wir haben jetzt über die Banken gesprochen, wir haben über die öffentliche Hand gesprochen.
00:36:43: Es ist ja auch im Gespräch da ein Verbrennungsverbot zum Beispiel für Matratzen zu machen.
00:36:48: Kommt das?
00:36:49: Ist das in Arbeit, wer blockiert es.
00:36:51: vielleicht um es einzuordnen, eine Herausforderung von Meta als Produkt-Startup ist ja einerseits der Kostenaspekt ganz klar.
00:36:59: Aber das ist auch der Aspekt dass sie Vorreiter sind in der Umsetzung von kommenden Verordnungen wie einer Ökodesignverordnung.
00:37:05: die sagt nicht aus dem Ende vom Produktlebenszyklus mache ich mir Gedanken was damit passiert sondern von Anfang an schreibe ich das nie.
00:37:12: da überlege ich mir das bei Design Kreislaufwirtschaft.
00:37:16: Das heißt wenn Meta jetzt freiwillig das in den eigenen Matratzen schon anwendet dann haben Sie einen Vorteil für die zukünftige Reglementierung.
00:37:24: Aber ein Nachteiler-Markt weiß natürlich kostspieliger ist.
00:37:27: Das heißt solche Reglementierungen, wenn die frühzeitig kommen auch an Verbrennungsverbot weil man dann plötzlich einen Vorteil hat gegenüber den Matratzen nicht verbrannt werden müssen am Ende des Lebenszyklus genauso wie eine Inverkehr-Bringer-Premie dass wenn da besonders viel Ritzyklat in der Matratze drinnen ist man einen Vorteils hat.
00:37:43: all diese Reglementarien können unterstützen solches Startups bei sie ein sogenanntes Level Playing Field also eine gemeinsame Spielbasis für die Unternehmen schaffen und damit auch Vorteile für diejenigen, die schon Vorreiter sind.
00:37:57: Und das gilt es als Politik auszugestalten –
00:37:59: d.h.,
00:38:00: die Veränderungs-Ebenen, die wir brauchen ist strukturell also auch politisch um die Rahmenbedingungen aber auch kulturell und auch finanziell.
00:38:08: Also in dieser Geschichte können wir leider nicht mit einem Full Circle enden, ihr wart ein bisschen zu früh dran so wie ich das jetzt zusammenfasse.
00:38:17: Aber Verena abschließend warum ist es dir so wichtig darüber zu reden?
00:38:21: Nicht viele reden gerne übers Scheitern du schon!
00:38:23: Warum?
00:38:26: Ich liebe die Formulierung dass sich gerne über Scheitser redet weil ich finde Eines der wichtigsten Aspekte, die einfach zum Unternehmertum dazugehören wie ja die Faust aufs Auge wenn man so will um diese Sprichfahrt zu verwenden.
00:38:40: Wir sind in dem Fall mit einem blauen Auge davon gekommen, da immer das schon dabei bleibt.
00:38:44: Ende des Tages haben wir sehr viel gelernt auf diesen Weg.
00:38:47: Wir haben ein großartiges Netzwerk uns aufbauen können und wir haben mit so vielen tollen Menschen zusammen gearbeitet.
00:38:52: Und wir haben auch gesehen hey wir sind nicht die einzigen die Kreislaufwirtschaft vorantreiben wollen.
00:38:57: Matratzen war ein super Beispiel um mal aufzuzeigen wie so ein System auch funktionieren kann anhand von einem Beispiel, wo jeder Mann und jede Frau sich damit identifizieren können.
00:39:06: Also es ist ein spannendes Beispiel gewesen um ja die Massen zu bewegen sozusagen Und wir haben sehr viel gemerkt was sie schon getan hat dass wir zum Beispiel mit der Matratzenallianz, mit der österreichischen Matratcenallianze noch Organisationen bewegen konnten und gefühlt mit dem was wir gemacht haben eine Art Community gestartet haben ohne es bewusst zu machen, dass das waren einfach Dinge die uns sehr viel zurückgegeben haben für die ganze Energie und die Zeit und den Effort, den wir da reingesteckt haben.
00:39:30: Also unterm Strich würde ich sagen ist es immer wichtig Projekte zu starten weil ohne die Leute die dran glauben, dass sie etwas bewegen können wird's keinen Fortschritt geben.
00:39:40: Deswegen liebe ich es auch über Scheitensurät, wenn man bei einem Burning von vorhin bleibt.
00:39:45: Weil ich eben auch Mut machen will, dass es wert ist sich auf diese Reise zu geben und neue Projekte zu starten.
00:39:51: Wenn man dran glaubt dann kann da was draus werden
00:39:53: Und echte Kreisaufwirtschaft ist herausfordernd, ist etwas Neues.
00:39:57: Das ist Transformation und da gehört Scheitern dazu.
00:39:59: Dafür müssen wir auch kulturell eine Fehlerkultur durchaus lernen und eine Bewusstsein dafür, wie wichtig diese Produkte in unserem Alltag sind.
00:40:07: Wir schlafen auf Betten, wir sitzen auf Sesseln, wir fahren in die Arbeit mit Bus-Auto-, Fahrrad- und
00:40:12: Co.,
00:40:12: zu beginnen darüber nachzudenken wo sie herkommen, wo sie hingehen und vielleicht damit den Kreis zu schließen dass wir jeder drüber nachdenken wo unsere Hebel sind.
00:40:21: als Innovatorin hat die Verena ihre Hebel glaube ich gefunden aber auch jede von uns und jeder von uns kann drüber Nachdenken.
00:40:28: ein Vote wofür wallet Wo geben wir unser Geld aus, egal ob wir es Privatkonsumentinnen, Unternehmen oder die öffentliche Verwaltung sind?
00:40:35: Bleibst du der Kreislaufwirtschaft treu, Verena.
00:40:38: Ja mein Herz brennt für die Kreislaufwirtschaft das kann ich schon mal sagen und ich sehe so unglaublich viel Potenzial in dem Bereich.
00:40:44: also ich glaube da wird sich noch einiges tun in den nächsten Jahren.
00:40:47: Wir werden drüber berichten.
00:40:48: vielen Dank dass ihr hier wart und mit uns gesprochen habt.
00:40:51: Danke schön!
00:40:52: Sehr gerne!
00:40:53: Vielen Dank.
00:40:55: Das war's für heute bei Full Circle.
00:40:58: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann schauen unsere Show Notes.
00:41:01: Dort findest du den direkten Link zu unserem Substack-Newsletter und unserer Steady Community.
00:41:07: Mit eurem Support über Steady können wir Full Circle weiterhin unabhängig produzieren Und wir bedanken uns auch für die Startförderung von der Wirtschaftsagentur Wien.
00:41:16: Bis zum nächsten Mal!
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