Wiener Stadtwerke: Heiße Scheiße gesucht
Shownotes
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Team und Partner:
Host: Nadja Hahn, Stories & Strategy.
Podcast Produktion: Tatjana Lukas, Happy House Media.
Visual Design: The Gentlemen Creatives
Circular Economy Forum Austria & Climate Lab unterstützen mit Expertise und Netzwerk.
Gefördert von Medienstartförderung der Wirtschaftsagentur Wien Der Podcast ist redaktionell unabhängig.
Links: Phosphor Recycling in Simmering Wie aus U-Bahn Aushub Ziegel werden Sigrid Stagl, WU Wien
Transkript anzeigen
00:00:02: Ohne die Scheiße hätten wir auch keinen Auftrag.
00:00:06: Und aus dieser Klärschlamm-Asche wird dann eben der Phosphor extrahiert.
00:00:12: Mineraldünger herzustellen ist sehr energieintensiv und die Importe sind oft schwierig, lokalere Quellen zu haben ist positiv.
00:00:22: Oft ist es eine Abhängigkeit von nicht gerade demokratischen Nachbarn.
00:00:27: Wir haben eine sehr wesentliche Rolle bei diesem Prozess.
00:00:30: Da wäre doch eine sehr große und bedeutsame Unternehmung statt Wien Sinn
00:00:36: öffentliche Organisationen natürlich auch eine Vorbildwirkung.
00:00:44: Das ist ein Weg in die Wirtschaft von morgen!
00:00:48: Willkommen bei Full Circle, den Podcast über Kreislaufwirtschaft und wie das in der Praxis wirklich funktioniert.
00:00:55: Ich bin Nadja Hahn.
00:00:57: ich spreche mit Menschen die Lösungen finden Wie wir Rohstoffe länger im Kreislauffalten damit Geld verdienen und der Umwelt etwas Gutes tun.
00:01:07: Bei uns geht es heute salopp gesagt um Scheiße ganz genau gesagt um heiße Scheiße.
00:01:14: Das ist mir jetzt von der Zunge gerollt, das macht Spaß!
00:01:17: Wir reden darüber was man aus dieser Scheiße machen kann nämlich zum Beispiel Düngemittel.
00:01:24: und da sind wir schon mitten im Thema Kreislaufwirtschaft und wir schauen uns heute an wie wichtig das für die Rohstoffversorgung der Stadt Wien ist.
00:01:33: Zu Gast bei mir ist Karoline Reutner.
00:01:35: sie ist von den Wiener Stadtwerken.
00:01:37: Dazu gehören viele Geschäftsfelder und zum Beispiel auch die Wien-Energie.
00:01:40: Und über die Projekte der Wien Energie sprechen wir heute.
00:01:44: Die Caroline Reutner ist bei den Wiener Startwerken zuständig für Kreislaufwirtschaft, und sie hat auch an der Kreislafirtschaft Strategie der Strat Wien mitgearbeitet.
00:01:54: Richtig?
00:01:54: Genau!
00:01:55: Schön dass Sie da sind.
00:01:56: Danke für Ihre Änderung.
00:01:57: Unsere Expertin heute ist Sigrid Stagel.
00:01:59: Sie ist eine bekannte Klimaökonomin von der Wirtschaftsuniversität Wien, sie war Wissenschaftlerin des Jahres, zwanzig vierundzwanzig.
00:02:06: Sie kennen sich aus vielen Interviews und wir kennen uns aus meiner Zeit beim ORF.
00:02:10: Ich freue mich sehr dass Sie da sind.
00:02:12: Hallo Danke für die Einladung.
00:02:13: Wir sprechen heute über eine Phosphoranlage der Stadt Wien wo aus dem Klärschlamm der Phosphore herausgeholt wird Und wir sprechen auch über die vermeintlichen Müllberge Die die Windkraft produzieren soll.
00:02:26: Das ist ja ein großes Thema in den sozialen Netzwerken.
00:02:29: Wir schauen uns an, was dran ist und was das mit der Kreislaufwirtschaft zu tun hat.
00:02:34: Aber vorab möchte ich immer gerne von Ihnen beiden wissen warum Sie dieses Thema Kreislaufwirtschaft ganz persönlich so interessiert?
00:02:42: Ich schaue Sie jetzt am, weil ich weiß sie haben das auch an der TU studiert.
00:02:45: Sie haben schon mal einen PhD gemacht.
00:02:47: Sie waren dann bei PricewaterhouseCoopers.
00:02:49: Warum?
00:02:50: Ja, das beginnt eigentlich schon relativ früh in meiner Jugendzeit, wo mich einfach das Thema dazu mal noch die Abfallwirtschaft immer sehr fasziniert hat.
00:02:58: Weil ich mir eigentlich immer schon dachte, dass sind doch eigentlich Rohstoffe und nicht Abfälle und auch diese Genese von Rohstoffen.
00:03:06: da ist einfach viel Energieverbrauch und auch anderer Verbrauchen.
00:03:10: was untergleichen damit einhergehend Irgendwie auch die Faszination, dass wir diese Welt damit auch erschaffen.
00:03:16: Aber auch irgendwie die Erkenntnis Wir sollten das auch weiter nutzen.
00:03:20: Es hat kein Ende.
00:03:21: also da sind Rohstoffe und dazu war es ein Boom dieses ganze Cradle-to-Cradle-Konzept von Michael Braunger.
00:03:28: Das hat mich natürlich auch sehr fasziniert Und so habe ich dann eigentlich mit einer interessanterweise auch ökonomischen Schulausbildung total die andere Richtung interessiert und hab mir das quasi als meine Eigentlich meine Lebensaufgabe, mich diesen Thema zu widmen und ja bin sehr froh dann auch so viele verstiedene Station dazu gehabt zu haben die mich trotzdem zu diesem Thema gebracht haben.
00:03:50: Frau Stagel was ist jetzt bei Ihnen?
00:03:53: Ich weiß Sie haben auf der Uni, auf der WU kämpfen müssen für dieses Fach das sie heute unterrichten.
00:03:59: Sie sind gewohnt in diesem Bereich harte Bretter zu bohren.
00:04:02: Warum tun Sie es?
00:04:04: Naja, ökologische Ökonomie beschäftigt sich ja nicht nur mit Klima.
00:04:07: Beschäftigt sich nicht nur mehr Biodiversität, beschäftigt sie nicht nur noch mit Land oder Wasser sondern es beschäftigt uns rundherum mit allen Dimensionen die relevant sind, die halt nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen.
00:04:18: und da gehört halt dem Materialverbrauch der Ressourcenverbraucht wo Kreislaufwirtschaft heute die Lösung dafür ist integral dazu.
00:04:26: Ohne dem können wir es nicht schaffen.
00:04:28: Ohne den können wir's nicht schaffen, in den anderen Dimensionen erfolgreich zu sein und deswegen ist das sozusagen ein Schlüssel für nachhaltiges Wirtschaft.
00:04:36: Warum gehört das Thema an die WU?
00:04:39: weil es an der WU ums Wirtschaften geht und es geht um erfolgreiches Wirtschaften.
00:04:45: Wenn uns die Bestände wie fossile Energieträger oder assimilative Kapazität der Atmosphäre oder Grundwasser abhandenkommen, dann müssen wir umdenken.
00:04:54: Dann müssen wir eine Art des Wirtschaftens vorschlagen wo die Ströme und die Beständer in einem Einklang sind das heißt wo man die im Blick haben und darauf achten dass wir langfristig genauso wirtschaften können nicht nur keinen Schaden anrichten, sondern sogar regenerieren damit es wirklich langfristig gut funktionieren kann.
00:05:14: Das ist erfolgreiches Wirtschafts- und das ist ein inhaltendes Thema der Wirtschaftsuniversität.
00:05:19: Vielen Dank!
00:05:20: Stagn mal gleich ins Thema ein.
00:05:22: ich beginne ja immer mit einer Zahl die das Thema illustriert.
00:05:26: diesmal geht zum Phosphor.
00:05:28: wir haben schon darüber gesprochen und die Zahl die ich heute bringe die Zahl ist nahe null.
00:05:33: was will ich damit sagen?
00:05:35: Österreichs Industrie und Landwirtschaft sind fast vollständig auf Phosphor-Importe angewiesen.
00:05:41: Aber ohne Phosphore gibt es keine moderne Landwirtschaft, wir brauchen den Phospho für Düngemittel und in der EU gilt Phosphors sogar als kritischer Rohstoff.
00:05:51: Und dieser Rohstoff steckt eben im Klärschlamm also sprich wörtlich in der Scheiße – die haben wir ja!
00:05:57: Also was machen wir damit?
00:06:00: Frau Reuthner, Divine Energy hat eine Anlage gebaut um aus dem Klär schlammen Phosphor herauszuholen.
00:06:07: Die ist in Simmering, wie weit sind wir da?
00:06:09: Wie funktioniert das?
00:06:10: Was ist die große Idee dieser Anlage?
00:06:12: Vielleicht zu Beginn also es wurde quasi aus dieser Pilotanlage jetzt eine geplantere Großanlage.
00:06:18: Also es war mal ein Pilotprojekt genau
00:06:20: weil da hätte ich auch gleich den Connect zur Wissenschaft... erforschtes Thema.
00:06:26: Das heißt auch hier, kann man gleich zu Beginn sagen war das auch immer in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen weil das natürlich im Abwasserbereich auch Expertinnen bedarf die sich auch mit dieser Scheiße so wie sie es ausgedrückt haben gut auskennen.
00:06:40: wir hatten die Technologie natürlich so oder so wenn wir jetzt an die Verbrennung denken und hier kamen dann eben die richtigen Stakeholderin sei jetzt auch mal zusammen quasi dann dieses Projekt ins Leben gerufen.
00:06:53: Hier geht es eben darum, dass wir einen Teil dieser Kette darstellen weil ohne der Scheiße hätten wir auch keinen Auftrag.
00:07:00: das heißt insofern haben wir bieten mir die Lösung für Kläranlagenbetreiber die quasi mit ihrer Scheiße wohin müssen.
00:07:09: Wir haben jetzt die Expertise und die Technologie daraus im Phosphorsto extrahieren.
00:07:14: Was passiert denn mit dem Klärschlamm?
00:07:16: wird getrocknet oder?
00:07:17: Genauso der Klärschlamm ist ja mal eine feuchte Sache.
00:07:20: Das heißt, er muss einmal zuerst auch getrocknet werden und dann kommt es eben zu einer möglichst effizienten Verbrennung und aus dieser klärschlammasche wird dann eben der Phosphorextrahiert was eben auch wichtig in diesem Zusammenhang ist das KlärSchlamm nicht per se eine feine Sache ist.
00:07:39: also da gibt's auch Schadstoffe, d.h.
00:07:41: diese Verbrennungsprozesse hat auch im Hinblick darauf Vorteile technologisch die Expertise aus der Abfallverbrennung, die wir schon seit Jahrzehnten haben auch da gut einsetzen und kombinieren.
00:07:54: Und das ist quasi die Lösung, die wird es anbieten.
00:07:57: Wir müssen diese Lösungen erarbeiten weil uns das Abfallrecht doch vorschreibt und die EU
00:08:02: uns vorschreibt?
00:08:03: Genau also dieser Abfallverbränungsverordnung gibt jetzt auch diesen gesetzlichen Rahmen.
00:08:08: insofern noch die gesetzliche Verpflichtung.
00:08:11: Die betrifft primär natürlich ja!
00:08:12: Kläranlagenbetreiberinnen.
00:08:15: Wie gesagt, ein Teil dieser Kette kommt uns natürlich auch gelegen.
00:08:20: also es ist natürlich toll dass wir hier auch diesen gesetzlichen Auftrag gewissermaßen erfüllen können und dazu beitragen das diese wertvolle Rohstoff auch in den Kreislauf wieder zurückkehrt.
00:08:30: Und wie weit ist die Wien-Energie da schon?
00:08:32: Ist wird der schon phosphorextrahiert oder ist das noch in der Planung?
00:08:37: Genau das ist dieser typische Prozess von Pilot Projekt hin zu der skalierbaren Anlage, Großanlage wie auch immer man es nennen mag.
00:08:46: Und das sind wir jetzt auch schon angelangt.
00:08:48: also wir haben quasi jetzt wirklich ein Konzept und eine Form dieser Leistung und dieses Geschäftsmodell so weit entwickelt dass es eben in die Planung oder Richtung einer großen Anlage geht.
00:09:01: Die aber noch nicht läuft?
00:09:03: Genau!
00:09:03: Das ist eben noch der Planungsprozess.
00:09:06: Und wann gibt's da ein Startdatum, das anvisiert wird?
00:09:09: Die Planung läuft dazu, aber das genaue Startdatum also wann dann die Anlage jetzt wirklich gesetzt eröffnet werden soll.
00:09:19: Die wüsste ich jetzt aktuell nicht.
00:09:20: Aber
00:09:21: wovon sprechen wir?
00:09:21: Sprechen wir von einem Jahr von fünf
00:09:23: oder... Also in den nächsten Jahren müssen ja quasi ab zwanzig dreißig diese Mengen erbringen.
00:09:27: Das heißt idealerweise sollten wir da schon betriebsbereit sein.
00:09:32: Was ist denn das Potenzial?
00:09:34: Oder wer wenden die Kunden von diesem Phosphor?
00:09:36: Die Kundinnen werden vor allem die Landwirtschaft, weil Phosphor ja eben ein essenzieller Rohstoff oder Element ist.
00:09:45: Das für Pflanzen, für Wachstum aber auch für uns Menschen sehr wichtig ist.
00:09:50: also insofern und da muss man vielleicht noch genauer werden es sind ja eigentlich Düngermittel, die das transportieren Phosphor kann man auch nicht einfach so auf dem Boden streuen, also insofern über Düngemittel oder sonstige Methoden das in den Boden zu verarbeiten.
00:10:04: So dass es die Pflanzen ideal aufnehmen können.
00:10:06: Das wird sich dann zeigen.
00:10:07: da bin ich jetzt keine Expertin aber das wäre sicher einer der wichtigsten Abnehmerinnen auch im Sinne von dieser Kreislaufführung von Phosphors wo wir wirklich sagen dieser wichtige Rohstoff sollte auch den Einsatz bekommen den wir auch aus unterschiedlichen Gründen als sehr wichtiger achten.
00:10:24: Frau Stade, schauen wir uns das Bild ein bisschen größer an.
00:10:27: Warum ist es so wichtig?
00:10:29: Da geht ja auch um Unabhängigkeit der Stadt Wien.
00:10:31: Klar!
00:10:32: Weil was für seinerseits ein kritischer Rohstoff innerhalb der EU so eingestuft.
00:10:36: Österreich hat keine Vorkommen, die ökonomisch relevant sind und daher ist wenn etwas aus einem Abfall, aus dem ultimativen Abfallprodukt etwas geschaffen werden kann, das uns dann in der Nahrungsmittelproduktion wieder dientlich ist, dann ist es wirklich nicht nur kreislaufwirtschaftlich, ich würde sagen, dass geht auch in die Richtung regeneratives Wirtschaften, dass man etwas verbessert aus seinem Abfall-Produkt, etwas generiert Input in einen anderen Produktionsprozess sein kann, der aber nicht nur einem bestehenden ersetzt sondern halt auch eine lokale Quelle erschließt und damit die Resilienz unseres gesamten Wirtschaftssystems erhöht.
00:11:14: Also es ist wirklich ein großes Thema wo es um Unabhängigkeit und Resilience geht?
00:11:18: Absolut!
00:11:18: Und wir hören Sie immer den Mineraldünger herzustellen das ja energieintensiv Das ist jedes Mal, wenn es eine fossile Energiekrise gibt.
00:11:27: Und leider haben wir die regelmäßig und in recht kurzen Abständen dieser Tage.
00:11:31: Dann ist ja immer die Diskussion darüber, dass der Mineraldünger jetzt wieder teurer geworden ist, weil die fossile Energietheurer geworden sind... Jetzt
00:11:39: steckt er gerade an der Straße von Hormus oder?
00:11:41: Genau!
00:11:42: Die Importe sind oft schwierig aufgrund von geopolitischen Überwerfungen.
00:11:46: Das heißt hier lokalere Quellen zu haben ist positiv.
00:11:50: Die Frage bleibt natürlich in Befehl das herrscht von Düngern, der first for enthält wie Energieintensiv der auch in Österreich sein wird.
00:12:00: Frau Reuthner haben Sie darauf eine Antwort?
00:12:02: Da dieser Schritt dann von den Düngemittelproduzenten übernommen wird nehme ich an dass die sich genauso damit befassen werden wie Energie Intensiv dann wiederum diese Produktion vom Düngemittel mit diesem Extrakt ist kann leider keine Auskunft dazu geben.
00:12:19: Ich nehme an, da es gerade in einer Kette ist wo das Projekt generell auch das Ziel natürlich verfolgt nicht nur auf Kreislaufwirtschaft sondern überhaupt zu diesem Klimaschutz beizutragen würde ich annehmen dass es mit bedacht wird.
00:12:31: aber ich habe leider keine Zahlen darauf eingehen.
00:12:34: Vielleicht können Sie uns ein bisschen schildern warum dieses Phosphor-Projekt für die Wien Energie jetzt wichtig ist, also auch für das Geschäftsmodell langfristig.
00:12:42: Weil es musste ich errechnen sonst tut man's nicht.
00:12:44: Es kostet viel Geld!
00:12:45: Ja wie vielleicht schon vorhin erwähnt sind viele Projekte, die den Sticker Kreis auf Wirtschaft drauf haben aber im Endeffekt auch dazu beitragen sollen dass Unternehmen der Wiener Stadtwerkegruppe, auch dem Klimaschutz sich widmen.
00:13:01: Sei es mit den Geschäftsmodellen aber auch mit einzelnen Initiativen und hier wurde einfach auch erkannt dass dieses Projekt eben wie wir jetzt schon gehört haben durch die Mittelproduktion ist sehr energieintensiv.
00:13:11: Wir haben die Expertise zur thermischen Verwertung.
00:13:14: Es gibt den Bedarf.
00:13:15: ich würde sagen es waren viele Faktoren das quasi aufgebracht haben und auch generell dieser Anspruch immer nach Innovationen zu suchen, offen für Innovation zu sein.
00:13:25: Und so war diese Geschäftsmodelle-Entwicklung auch durch verschiedenste Faktoren getrieben.
00:13:31: Soll das ein Pfeiler werden der Umsätze oder wie passt es ins große Ganze?
00:13:37: Wohin
00:13:38: die Reise geht?
00:13:38: bei Darwin Energie
00:13:40: Ich glaube wenn man sich auf andere Projekte blickt ist der Anspruch jener ökologischen Alternativen zu suchen.
00:13:48: Das gibt auch Projekte, da geht es oben die Herstellung von Gas aus Reststoffen.
00:13:53: also weil wir auch eben mit Erdgang das Wast
00:13:55: to Value
00:13:56: genaue und dieses hinterfragen.
00:13:58: deshalb gibts auch bei der Vinaigine eigenes hervorragendes Team dass sich nur mit solchen Fragestellungen befasst.
00:14:05: wenn man einfach erkennt das Geschäftsmodell bietet auch viele Erweiterungen sag ich jetzt einmal.
00:14:11: und hier könnte man sagen die thermische Verwertung ist schon seit Jahrzehnt nehmen unser Geschäftsmodell.
00:14:17: Es gibt einen Versorgungsauftrag, würde ich auch sagen jetzt mal an die Stadt Wien.
00:14:21: also das natürlich wir haben ein sehr gutes Zusammenarbeit.
00:14:25: Das heißt auch hier könnte man sagen von Seiten der Stadt Wied liegt natürlich auch das Interesse da dass aus Klärschlamm wenn man einem Potenzial erkennt, dass man daraus einen sehr wichtigen Rohstoff gewinnt, dass es auch im regionalen Umfeld dann auch eine Wirtschaft oder im Rückgefühl
00:14:39: werden kann.
00:14:40: Also langfristig soll zum Umsatz beitragen?
00:14:43: Genau, also es sollte einfach klar, sonst hätten wir es nicht gemacht.
00:14:47: Ein Geschäftsmodell muss auch kostendeckend sein, genauer Detail ist kann und will ich jetzt auch nicht dazu sagen.
00:14:54: aber die Fragen hat man sich gestellt.
00:14:56: Man hat zu diesen Käs gerechnet und
00:15:00: ja weißt Teil der auch der Kreislaufwirtschaftsstrategie oder Klimastrategie der Stadt Wien ist.
00:15:04: Ich weiß das für ein bisschen.
00:15:06: was war zuerst?
00:15:07: Das kann ich leider nicht beantworten Aber es zielt als hat einen Beitrag zur Strategie.
00:15:12: Ich würde es mal so sagen, aber nicht im Sinne von Initiativen sondern gekommen zu bleiben in einem Geschäftsmodell das eben...
00:15:20: Okay
00:15:21: Frau Stahl, warum ist es so wichtig dass die Stadt Wien da vorangeht?
00:15:25: Macht das sonst keiner?
00:15:27: Warum hat die Stadt Win hier den wichtigsten Hebel?
00:15:30: Naja, öffentliche Organisationen natürlich auch eine Vorbildwirkung.
00:15:33: Auf der anderen Seite geht es auch darum zu zeigen dass der öffentlicher Sektor nicht nur abwickelt und erledigt sondern auch innovativ sein kann und finde das ein sehr schönes Beispiel ist.
00:15:44: Man nennt das in der Literatur auch industrielle Symbiose also dass man ein Problem löst sozusagen einen Abfallproblem löst und daraus einen Wertstoff generiert etwas im Fall sogar einen kritischen Rohstoff.
00:15:55: Das ist ja eine schöne Sache.
00:15:57: Muss da sein Geschäft sein?
00:15:58: Müssen die Wiener Stadtwerke, glaube ich, erledigen sich darüber Gedanken zu machen?
00:16:03: Ich würde meinen, dass es ein gesellschaftlicher Auftrag sein kann zur kritischen Rohstoffversorgung beizutragen.
00:16:09: Aber selbstverständlich müssen auch öffentliche Organisationen mit ihrem Geld sorgsam umgehen.
00:16:15: aber hauptsächlich geht's ja darum, gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren und da tragen sie damit bei dem Projekt.
00:16:21: Kommen wir zum zweiten großen Thema zur Erneuerbaren Energie.
00:16:25: Die Windkraft müssen wir massiv Ausbauen, das macht auch die Wienenergie, arbeitet da sehr stark daran.
00:16:31: Aber momentan sind die sozialen Medien voll mit Desinformation und Mütten, dass die Windenergie ein großes Müllproblem hat und dass die Materialien am Ende ihres Lebens im Boden verschadet werden und dass alles viel schlimmer ist und mehr schadet als es nützt.
00:16:49: Hat die Windkraft ein Müll-Problem?
00:16:51: Und wird der Müll einfach vergraben?
00:16:53: Stimmt das?
00:16:54: Oder recyceln wir diese Windkraftanlagen.
00:16:58: Diese Frage ist aktuell zunehmend, weil bei vielen Anlagen kommt man einfach, wenn die durchschnittliche Nutzungstheur zwanzig bis fünfzehnzig Jahre ist, kommt diese Frage.
00:17:09: Ich würde sagen unterschiedlicher.
00:17:10: Armbitter agin hier anders... Ich
00:17:13: habe eine Zahl gelesen, dass achtzig bis neunzig Prozent eines Windkraftes recycelt werden können!
00:17:20: Ist das
00:17:20: richtig?!
00:17:21: Ja, ist richtig.
00:17:22: Also auch diese Informationen liegen mir vor dass der Großteil recycelbar ist.
00:17:27: Schwieriger wird es wenn man eine Windkraftanlage besteht ja eigentlich aus sehr klassischen Materialien wie Stahl und Beton aber dann kommen die Verbundstoffe ins Spiel Und dies sind eigentlich das Problem.
00:17:38: Was sind das für Stoffe?
00:17:40: Um es einfach zu drücken, die sind einfach schwierig zu recyceln weil sie eine Mischung an Materialien darstellen Die meisten schwer wieder auseinander trennen.
00:17:51: Was ist das Metall?
00:17:52: Oder auch Gefahrenstoffe enthalten, die dann zum Teil problematisch sind.
00:17:57: Wenn man sie in einen gewöhnlichen Recyclingstrom fließen lässt, dass es die brauchen eine eigene Form von einem Recyling und mit sagen wir wollen ein stoffliches Recycling vorantreiben.
00:18:06: Ich glaube ich muss nach den Glasfasern Kunststoffes eins der verbunden Materialen die zb bei den Roter Blättern eingesetzt werden.
00:18:15: Also, der haben gehört, achtzig bis neunzig Prozent eines Windrades sind recyclbar.
00:18:19: Wie weit sind wir denn da schon?
00:18:21: Oder wie weit ist die Wien-Energie das schon?
00:18:23: Wie viel kann schon recycelt werden?
00:18:27: Die Problematik ist uns natürlich auch bewusst und bekannt.
00:18:30: Weshalb wird es unterschiedliche Projekte laufen haben um eben herauszufinden, wie kann man mit diesem Abfallende von Windkraftanlagen bestmöglich umgehen?
00:18:40: Weil klar, die klassischste Variante Dennoch, oder die Einfachste ist einfach zu deponieren.
00:18:46: Aber es gibt einen sehr hohen Anteil oder gar vielleicht der Großteil, der von dieser Infrastruktur eigentlich recycelbar ist.
00:18:53: Natürlich braucht's dafür auch die richtigen Anbieter, die einem diese Recyclingleistung auch ermöglichen.
00:18:58: Das heißt, es ist momentan noch die Phase... ...oder es prägt uns sehr die Überlegungen welcher Optionen gibt's?
00:19:05: Welche Ereignisse für unsere Anlagen?
00:19:07: Das heißt das wissen wir noch nicht!
00:19:09: Es wird noch erforscht.
00:19:10: Damit ist die Wien-Energie momentan noch beschäftigt.
00:19:12: Ein großes
00:19:13: Projekt, mit dem wir uns gerade beschäftigen werden.
00:19:15: Wie würde denn das ein Geschäftsmodell von einer Wien Energie verändern können?
00:19:20: im besten Fall wenn man zu einem Recycling vornimmt?
00:19:23: Ist da auch ein Business Case drinnen Frau Stagel?
00:19:26: Naja, es ist auf alle Fälle wichtig dass sich die Wien-Energide damit beschäftigt.
00:19:30: Denn global gesehen sind fortyfünf Prozent der CO²-Missionen mit dem Materialverbrauch verbunden.
00:19:37: das heißt also es reicht nicht aus wenn damit wir dekarbonisieren dass wir uns mit Decarbonisierung des Energiesystems beschäftigen im Sinne von Stromgenerierung.
00:19:47: Das ist ein ganz ganz ganz wichtiger Schritt.
00:19:49: aber wir müssen uns auch mit der Materialseite beschäftigen.
00:19:51: insofern ist das wichtig.
00:19:53: Und wenn die Materialseite für so viele CO²-Missionen verantwortlich ist, wenn die CO² Preise steigen und das ist eines Erachtens unvermeidbar.
00:20:02: Dann wird sich das Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle und in dem Sinne ist es nützlich dass sich die Wienenergie damit beschäftigt um vorbereitet zu sein.
00:20:10: Also
00:20:10: d.h.,
00:20:10: dass die Rohstoffe dann zur Verfügung stehen und wir sind nicht teuer von woanders einkaufen müssen?
00:20:16: Ganz genau!
00:20:17: Okay also da ist der Business Case aber wir hören, dass wir dann noch wirklich ganz am Anfang stehen.
00:20:22: So höre ich es.
00:20:25: Was würde denn das aus Ihrer Sicht jetzt bringen, hilft uns das und gegen Preisschocks zu wappnen?
00:20:32: Also was ist die langfristige wirtschaftliche Strategie dahinter?
00:20:37: Es ist ja so dass wir auch bei den erneuerbaren Technologien, bei Photovoltaikanlagen noch ein bisschen mehr aber auch bei Windkraftanlagen sehr stark von Importen abhängig sind.
00:20:46: Das ist weniger problematisch, als wenn wir bei den Importen von fossilen Energieträgern abhängig sind.
00:20:52: Weil wenn uns einmal ein Jahr lang keine Rotablätter oder einen Jahr lang keinen Bevoranlagen geliefert werden dann können die Bestehenden sehr wohl noch weiter produzieren.
00:21:00: Wenn ein Jahr lang kein Gas geliefert würde, dann ist das desaströs.
00:21:04: Also insofern ist es schon ein anderes Kaliber vom Problem aber es ist trotzdem eine starke Abhängigkeit und oft ist es eine Abhängigkeit von nicht gerade demokratischen Nachbarn ums Eck sondern mit weiten Transportwegen und mit geopolitischen problematischen Beziehungen – potentiell!
00:21:21: Und die ändern sich ja manchmal.
00:21:22: Also aus dieser Resilienzdenke heraus ist es natürlich nützlich zu schauen, wie können wir die Energieinfrastrukturen wieder so aufbereiten, dass sie entweder zu einer anderen Produktion oder wieder zu neuen Energieinfastrukturen führen können?
00:21:35: Und dazu brauchen wir aber auch eine europäische Industrie, die eine erneuerbare Energienfrastruktur bauen kann in dem Fall wie ein Träder.
00:21:43: Wo steht Österreich denn da?
00:21:45: Das ist interessant, weil wir reden sehr oft darüber, dass Österreich so einen starken Zulieferanteil zur Verbrennermotor-Autoindustrie hat.
00:21:56: Wir haben aber auch eine relativ starke Zulieferindustrie für Windkraftanlagen.
00:22:02: Die Windkraft Anlagen werden nicht in Österreich gebaut, aber österreichische Firmen liefern zu den dänischen Firmen beispielsweise und das finde ich wirklich spannende.
00:22:10: österreichischer Volksgeschichte auch.
00:22:12: Habe
00:22:12: ich noch nie gehört?
00:22:13: Was liefern?
00:22:14: Weil in Detail kann ich nicht sagen, müsste ich recherchieren.
00:22:16: Aber ich habe es vor kurzem von einer sehr wissenden Quelle gehört und hab das sehr interessant gefunden weil dass so selten vorkommt was ich schade finde und deswegen wollte ich es erwähnen.
00:22:26: Also auch hier könnte sich ein ganz neuer Industriezweig etablieren oder hat sich schon etabliert?
00:22:31: Natürlich!
00:22:31: Da können wir auf Josef Schumpeter zurückgehen bekannte ökonomisch natürlich der gesagt hat da werden sie eng wird.
00:22:39: wenn wir in Krisen sind dann entsteht oft Neuartiges Und das ist so eine Situation, dass es eine Transformation braucht.
00:22:47: Dass es eine Veränderung braucht – die Produktionsweise verändert sich und das sind kluge Köpfe, die in österreichischen Betrieben arbeiten und die Neues erfinden.
00:22:56: Die Rolle der Stadt Wien da wieder ist wichtig als Auftraggeber.
00:23:00: oder welche Rolle spielt da die Stadt?
00:23:03: Es ist generell so, dass die öffentliche Hand bei einem Innovationsprozess eine ganz wichtige Rolle hat.
00:23:11: Am Anfang wird Innovation mit Forschungsprojekten gefördert – sei das im Betrieb oder in Erforschungsinstituten Irgendwann.
00:23:19: dann ist es marktreif und dazwischen gibt's, was man in der Innovationsökonomie das Valley of Death nennt.
00:23:24: Das Teil des Todes!
00:23:26: Das Teil da drinnen?
00:23:27: Weil man kein Geld fließt
00:23:28: oder?!
00:23:28: Genau weil halt nicht mehr förderwürdig als Forschungsprojekt, weil eigentlich schon aus durchgedacht aber noch nicht so weit im Produktionsprozess dass man die Produktionskursen so runter gebracht hat, dass es wirklich marktfähig ist Und da kann die öffentliche Hand eine wirklich wichtige Rolle spielen durch innovative öffentliche Beschaffung.
00:23:48: Da macht die Stadt Wien und der Bund Österreichs auch eigene Programme aufliegen, wo es genau darum geht spannende Lösungen, die aber noch nicht ganz marktfähig sind mit der Nachfrage dann durch dieses Valley of Death durchzutragen.
00:24:02: Also dass man da Aufträge hat und über Wasser bleiben kann?
00:24:06: Das passiert.
00:24:07: Frau Reuthner welche Rolle spielt da die Wien Energie?
00:24:10: Ich habe gerade darüber nachgedacht Was auch eine spannende Erkenntnis ist, diese ganze Schwung und der ist einfach essentiell zu erneuerbaren Energien auch im regionalen Städtischen.
00:24:23: Wie auch immer man es die Großen sieht geht natürlich mit ganz vielen Ressourcenanlagen einher und ich finde es auch sehr bewundernswert wie heutzutage schon ans Ende gedacht wird.
00:24:36: also dieses Bewusstsein so Energieinfrastruktur geht einfach auch mit einem massiven Ressourcenverbrauch her, aber ich denke das jetzt schon mit und versuche jetzt schon Lösungen zu antizipieren damit.
00:24:49: Ich sage mal zwanzig Jahre später es eine Lösung gibt dass man jetzt schon beginnt.
00:24:55: klar man kann immer sagen hätte wir noch früher machen können wie das Thema Forschung und Innovationsoffen und Start-up offen zu sein, weil es sind oftmals auch Lösungen die da draußen schlummern und erkannt werden müssen oder auch in anderen Ländern erprobt werden.
00:25:11: Ja gut, deshalb gibt's zum Beispiel das Climate Lab in der Spitelau in Wien um genau diese Menschen zusammenzubringen.
00:25:18: Frau Reutner, die Stadt Wien hat eine Kreislaufwirtschaftsstrategie verabschiedet.
00:25:22: Vor einem Jahr gibt es große Ziele wie wir dekorbonisieren, wie wir zäkuläre Wirtschaftsprozesse fördern und wie wir Innovationen fördern in der Stadt.
00:25:30: Welche Rolle spielen die Wiener Stadtwerke in diesem Prozess?
00:25:34: Ich würde sagen, wir haben eine sehr wesentliche Rolle auch bei diesem Prozess.
00:25:37: Da wir doch eine sehr große und bedeutsame Unternehmung der Stadt Wien sind mit sehr unterschiedlichen Geschäftsmodellen die wir verfolgen, die eben auch einen Beitrag zu dieser Strategie haben können und auch sollen.
00:25:50: Und insofern haben wir auch bei diesen Prozesten Erarbeitungen der Kreislaufbecher-Strategie der Stadt Win involviert und haben auch bei unterschiedlichen Schwerpunktthemen aber auch Initiativen eine aktive Rolle sei es jetzt, wie wir schon besprochen hatten, das Foster Recycling.
00:26:07: Das natürlich auch ein zirkuläres Wien ermöglicht aber auch Themen wie können wir nachhaltig bauen und ergleichen?
00:26:16: Das sind natürlich auch Themen die uns betreffen wo wir hier in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien Ideen sammeln ausprobieren und diese Arbeit eine gute Zusammenarbeiter.
00:26:29: Warum ist es so wichtig, Frau Reutner?
00:26:30: Dass Wien eine Kreislaufwirtschaft-Strategie hat.
00:26:34: Was bedeutet das für die regionalen Betriebe in der Stadt?
00:26:38: Wie fördert das das Umdenken?
00:26:41: Es ist ein Ziel, dass wir uns gesetzt haben, weil man erkannt hat, dass es nicht nur notwendig ist sondern auch Sinn macht.
00:26:48: Also theoretisch leben wir auf sehr engen Raum.
00:26:52: Es sind Rohstoffe da... wachsen auch, insofern wäre allein von dem Gedanken her das was schon vor Ort ist zu nutzen sehr smart.
00:27:01: Also wir sitzen auf großen Schätzen die wir nicht heben?
00:27:05: Genau oder einfach noch nicht die richtigen Kooperationspartnerin gefunden haben um einen Kreislauf zu etablieren.
00:27:11: und hier sind einfach sehr wichtige Stoßrichtungen dieser Wiener Strategie verankert die mal diesen Rahmen geben wo Idealerweise wir alle mitwirken, weil das natürlich auch uns als Konsumentinnen betrifft.
00:27:27: Da ist ein Unterschied macht in welcher Art und Weise ich dann mein Hausbau.
00:27:31: da kann natürlich eine Stadt wie nicht sagen du musst es genau so bauen wie ich mir lauter Strategie wünsche.
00:27:36: Das heißt es ist so einen Zusammenkommen und insofern ein wichtiger Rahmen Ein gesetztes Ziel für
00:27:43: uns.
00:27:43: Und das ist noch nicht immer ein Geschäft, sondern es geht einmal in erster Linie darum, Kooperationen zu ermöglichen und einen Umdenken zu ermöglichte.
00:27:51: Genau!
00:27:52: Sie haben ein Projekt im Vorgespräch erwähnt.
00:27:55: Das ist ein Projekt, dass sie gemeinsam mit der Wienerberger machen.
00:27:58: Da geht's um den U-Bahnbau.
00:28:00: Es wird die u II gebaut, da entstehen riesige Mengen am Aushubmaterial.
00:28:09: Ist das ein Beispiel?
00:28:10: Das ist, will ich sagen, ein sehr gutes Beispiel zu einem Umdenken oder Potenzial erkennen.
00:28:17: Wir können es auch so nennen dass Ausubmaterial nicht per se Abfall ist sondern auch als Rohstoff genutzt werden kann und insofern für die Produktion von Ziegeln geeignet ist.
00:28:29: Und hier gibt es im Untergrund vom Wien auch sehr brauchbaren Boden.
00:28:32: Hier hat man rechtzeitig in diesem Projekt erkannt, dass man hier in Kooperation mit der Expertise natürlich von Wienerberger dieses Aussuchmaterial weiter nutzen kann.
00:28:43: Das ist ein spannendes Projekt, das wir uns in der Zukunft vielleicht mal in einer Sendung anschauen.
00:28:48: also wir sehen es ist mal wichtig eine Kreislaufwirtschaft Strategie zu haben.
00:28:52: Es ist sehr wichtig dass der Energiesektor einen großen Anteil daran hat und dass die Stadt Wien die Schätze, die sie schon hart auch hebt.
00:29:01: Wir haben heute auch, wenn ich so zusammenfassen darf gesehen, dass das noch nicht unbedingt Geschäftsmodelle sind.
00:29:06: Sondern eher Absichtserklärungen, Frau Stagel?
00:29:08: Ja!
00:29:10: Da gibt es ja noch wirklich sehr viel zu tun weil global derzeit eine Zirkularitätsrate von neun Prozent ist.
00:29:16: ihr... Neun
00:29:17: Prozent!
00:29:17: Das heißt neunzig Prozent der Rohstoffe werden wir ein einziges Mal verwenden.
00:29:20: Ganz
00:29:20: genau.
00:29:21: Ist noch ganz klar dieses lineare Produktionsmodell ist bei Weitem noch da menschlich.
00:29:25: In Europa sind es elf Prozent, in Österreich sind es vierzehn Prozent.
00:29:28: Es ist besser aber nicht bedeutend besser.
00:29:32: Das heißt von alleine passiert es nicht!
00:29:34: dass wir hin zu einer Kreislaufwirtschaft kommen.
00:29:36: Und deswegen ist Wien so eine spannende Situation, weil eben die Gesetzgebende, die staatliche Einheit mit bedeutenden Unternehmen der Stadtwerke so eng zusammenarbeitet wie ich höre und da kann man dann die Kooperationspartner leichter finden.
00:29:51: Und diese Prozesse müssen ganz fein abgestimmt identifiziert und betrieben werden dann damit man ein guter Beispiel hat von denen noch andere lernen können.
00:30:00: Also wir stehen hier am Anfang auch in der Stadt Wien.
00:30:04: Vielen Dank an Sie beide.
00:30:05: Wir gehen hier in Wien noch nicht full circle, aber wir haben einen großen Anfang gemacht!
00:30:09: Vielen Dank!
00:30:14: Das war's für heute bei Full Circle.
00:30:17: Wenn dir die Folge gefallen hat dann schauen unsere Show Notes.
00:30:20: Dort findest du den direkten Link zu unserem Substack Newsletter und unserer Steady Community.
00:30:25: Mit eurem Support über Steady können wir Full Circle weiterhin unabhängig produzieren Und wir bedanken uns auch für die Startförderung von der Wirtschaftsagentur Wien.
00:30:35: Bis zum nächsten Mal.
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