Fronius: Was lange hält, bringt lange Geld
Shownotes
Abonniere uns:
Den Full Circle Newsletter gibt es auf Substack
Folge uns auf LinkedIn, Instagram.
Hilf mit uns zu finanzieren, über Steady. Durch deine Mitgliedschaft ermöglichst du uns, uns unabhängig recherchieren und Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.
Wenn Werbung von deinem Unternehmen zu uns passt, melde dich bitte bei mir: nadja@fullcircle-podcast.at
Team und Partner:
Host: Nadja Hahn, Stories & Strategy.
Podcast Produktion: Tatjana Lukas, Happy House Media.
Visual Design: The Gentlemen Creatives
Das Climate Lab unterstützt mit Expertise und Netzwerk.
Gefördert von Medienstartförderung der Wirtschaftsagentur Wien. Der Podcast ist redaktionell unabhängig.
Links: Fronius International ÖGUT Linkbeschreibung
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir schauen, dass unsere Produkte sehr lange halten.
00:00:02: Das älteste froh des Schweißgritts ist zweiundvierzig Jahre alt
00:00:06: gelosen.".
00:00:08: Was da besonders wichtig ist, dass man das eben auch sehen kann als Kunde – wie lang wird ein Produkt wohlhalten?
00:00:14: Weil jetzt ist es so….
00:00:16: Da stehe ich vielleicht bei zwei Waschmaschinen.
00:00:18: die eine kostet dreifache.
00:00:19: Ich weiß aber nicht ob sie dreimal so lange halten wird.
00:00:24: Reparatur und Produktlanglebigkeit – das ist für unser Geschäftsmodell natürlich eklatant wichtig!
00:00:31: Wenn ein Grunde umsteigt, dann kann es natürlich die Tore öffnen für Nachfolgeprojekte.
00:00:39: Ich glaube auch das Unternehmen, die jetzt schon in die Richtung gehen einen Vorteil haben?
00:00:44: Wir in Europa haben ja wenige Rohstoffe und dementsprechend ist das Wirtschaftsdüren absolut das Muss!
00:00:52: Noch ist es billiger, die Rohstoffen einzukaufen...
00:00:57: Teilweise wünsche ich mir natürlich noch mehr Mut zur Innovation.
00:01:01: Man probiert das aus, mein Pferd mit einem Speedboot jetzt von einem großen Tank auf einer kleinen Insel schaut sich dort eine neue Welt an und versucht es in die Unternehmenswelt hineinzubringen.
00:01:14: Das ist für viele total bereichernd.
00:01:18: Ich glaube dass es wichtig ist daraus auch zu lernen die Vorteile die man gewinnen kann!
00:01:33: den Podcast über Kreislaufwirtschaft und wie das in der Praxis wirklich funktioniert.
00:01:38: Ich bin Nadja Hahn, ich spreche mit Menschen die Lösungen finden – wie Vero-Stoffe länger im Kreislauf halten, damit Geld verdienen und der Umwelt etwas
00:01:47: Gutes tun!
00:01:51: Heute geht es um Batterieladegeräte, Wechselrichter für Sonnenstromen und um Schweißgeräten.
00:01:57: Dafür schauen wir nach Oberösterreich zu Fronius International.
00:02:01: Der Gründer dieser Firma hat nach dem Zweiten Weltkrieg quasi aus der Not eine Tugend gemacht.
00:02:06: Er hat eine Ladebatterie für alte Autobaterien erfunden, damit die eben nicht weggeworfen werden.
00:02:12: und nach dem Motto Moment nicht wegwerfen – das kann man ja noch verwenden – machen wir was draus!
00:02:18: Und heute hat Fronius achttausend Mitarbeiter weltweit und ist in sechzig Ländern aktiv.
00:02:24: Zu Gast ist heute David Schönmeier.
00:02:26: Er ist bei Fronius für die Produktentwicklung zuständig, konkret leitet er das Product Sustainability Team.
00:02:32: Es geht also um die langen Lebigkeit von Produkten.
00:02:36: Das ist ein Kernprinzip der Kreislaufwirtschaft Erst wie ihr zoom dabei.
00:02:40: schön David dass du da bist.
00:02:43: Unsere Expertin ist die Veronica Rheinberg von der österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik, bekannt als ÖGUT.
00:02:50: Die ÖGut ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für eine nachhaltige Ausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft einsetzt.
00:02:57: Die EUGUT vernetzt hundertdreißig Organisationen und Institutionen aus der Wirtschaft, aus der Verwaltung und aus der Umwelt.
00:03:03: Hallo, Veronica!
00:03:04: Hallo ich freue mich, dass ich da sein kann.
00:03:07: David, für alle die Fronius nicht kennen.
00:03:10: Wo kommen denn eure Produkte zum Einsatz?
00:03:12: Also die Schweißgeräte, die Ladegeräten und die Wechselrichter?
00:03:16: Ja!
00:03:16: Die Anwendung ist grundsätzlich ziemlich breit.
00:03:18: also wir haben zwei strategische Geschäftsfelder.
00:03:21: Die eine ist die Welding.
00:03:23: da geht es eben um Lichtbogenschweißen.
00:03:26: primär und das heißt bei einem Elektroauto beispielsweise wird die Batteriewanne oder kann mit unseren Geräten geschweißt werden.
00:03:32: Das wäre ein kleines praktisches Beispiel.
00:03:35: und in einem anderen Geschäftsbereich, so Land-Energie.
00:03:37: Da geht es darum dass wir all-in-one Systemanbieter sind für die Nutzung von PV-Strom.
00:03:44: de facto das heißt laute Lösungen inkludieren wir auch fürs E-Auto beispielsweise Energiemanagementsysteme Notstrom unter Gleichnis also auch dass man die Energie dann speichern kann.
00:03:53: Das ist so ganz kurz von uns umrissen produktive.
00:03:57: Und für die, die es nicht wissen?
00:03:58: Was ist ein Wechselrichter?
00:03:59: Ja genau.
00:04:00: Gute Frage!
00:04:00: Jetzt bin ich schon sieben Jahre über Fronius.
00:04:02: Dementsprechend denke ich oft nicht daran das zu erklären.
00:04:05: Ein Wechselrechter macht den Gleichstrom der vom Dach herunter kommt.
00:04:09: Wechselt er um in einen Wechselstrom, den man dann im Haus nutzen kann.
00:04:13: Das macht ein Wechslerichter.
00:04:15: Das heißt PV-Strom für den Haushalt oder für Gebäude nutzbar machen.
00:04:20: Und was ist euer wichtigstes Standbein?
00:04:22: Wie teilt sich das auf?
00:04:24: Das teilt sich aktuell so auf, dass die solar energy aktuell umsatzmäßig etwas höher ist als die welding.
00:04:31: Und man könnte sagen ja zwischen vierzig und sechzig Prozent schwanken beide.
00:04:36: Jetzt möchte man gerne wissen wer du bist, David.
00:04:38: Warum brennst du für dieses Thema?
00:04:40: Du bist ja total aktiv in dem Bereich eine starke Stimme.
00:04:43: Warum ist dir das so wichtig?
00:04:44: Mir ist es wichtig weil ich bin ein Optimierer.
00:04:48: Das heißt dann irgendwo ineffizient sehr oder ineffektivität.
00:04:51: da kann man mal vor dass das kann man besser machen.
00:04:54: Ich möchte was verbessern privat und beruflich und das ist die Serie angehensweise warum ich auch seit sieben Jahren jetzt bei Fronos aktiv bin in der Produkt Nachhaltigkeit Das kombiniert mit wissenschaftlicher Reingehensweise, aber dann schön unternehmerisch-pragmatisch.
00:05:09: Das genieße ich.
00:05:10: Ich glaube, dass man viel, viel tollere, größere und bessere Lösungen gesamtätlich als Österreich, als EU, als Welt schaffen können wenn wir das evidenzbasiert machen und eben auch nachhaltig.
00:05:24: Und es ist so ein ganz starker Antrieb bei mir, dass ich im Privatum beruflich versuche voran zu teilen.
00:05:30: Danke!
00:05:31: Da darf ich das da optimieren.
00:05:33: Veronica, was juckt dich an diesem Thema?
00:05:36: Ich finde eigentlich das Rundherum oder das Gesamtsystem da interessant bei der Kreislaufwirtschaft.
00:05:41: Also wer sind die verschiedenen Akteure, wer hat welche Interessen?
00:05:44: Es geht dann auch um Optimierung auf verschiedene Ebenen.
00:05:48: also was ist in der Politik wichtig und was muss man zum Beispiel messen damit etwas besser wird, wo sind Fallstricke oder wo kann was in die falsche Richtung laufen.
00:05:57: Das System find ich sehr interessant.
00:06:00: Bevor wir uns anschauen was Fronius genau macht suche ich immer eine Zahl die das Thema illustriert.
00:06:06: Und diesmal geht es ja um Langlebigkeit.
00:06:08: Da habe ich eine interessante Zahl gefunden, und zwar in der Smart City-Strategie aus Wien.
00:06:13: Und da steht, würde man die Lebensdauer aller Waschmaschinen, Notebooks, Staubsauger, Smartphones im EU-Raum nur am einzigen Jahr verlängern, dann könnten jährlich vier Millionen Tonnen CO² eingespart werden.
00:06:27: Das ist schon beachtlich und zeigt uns wie wichtig Langlebigkeit ist.
00:06:31: Und bei Fronius legt man es darauf an, dass die Produkte zwanzig Jahre halten.
00:06:37: Also das ist eines eurer Kernprinzipes David.
00:06:40: und da frage ich mich gleich Zwanzig-Jahre!
00:06:43: Wie geht das überhaupt?
00:06:43: Die Technik entwickelt sich so schnell.
00:06:45: wie kann man heute ein Produkt planen, das zwanzige Jahre halten soll?
00:06:49: Ja zwanziger Jahre, das ist natürlich unterschiedlich in der Produktgruppe, die Langlebigkeit, die Haltbarkeit... Zwanzig Jahre, die sind speziell aus der Lebenszyklusanalyse eines BV-Wechslichters.
00:07:00: Da sind wir von zwanzig Jahren ausgegangen.
00:07:03: Da geht es darum, Phonius ist ein Qualitätsführer Premium Anbieter und wir haben auch in unseren Laboren im kühlen Keller jetzt aktuell in Thalheim Härtetests.
00:07:13: Das heißt er werden die Produkte dann sehr stark überprüft.
00:07:16: Wie schaut's aus wenn ein Wechslichter bei der segenden Sonne draußen hängt?
00:07:20: Schaffte es noch, dass er durch aktive Kühlung die gesamte PV Energie nutzen kann oder nicht?
00:07:26: Und das ist bei uns im Fall.
00:07:28: Das heißt wir schauen, dass unsere Produkte je nach Szenario auch beispielsweise ein Schweißgerät in Brasilien was neben dem Meer steht und dementsprechend Korrosion herausfordern hat, dass diese Produkte einfach sehr lang halten.
00:07:43: Spanien.
00:07:44: der weitere Zahl, die ich noch gerne in den Raum werfen möchte.
00:07:46: Ich habe das kurz recherchiert und das älteste, frohnes Schweißgericht, das bei uns erfolgreich repriert wurde ist, ist zweiundvierzig Jahre alt gelustet.
00:07:53: Wow!
00:07:54: Und jetzt laufen auch noch die Wechselrichter der ersten Generationen.
00:07:58: Die sind erst auch schon über zwanzig, glaube sogar fünfundzwanzig Jahre old.
00:08:02: Das heißt, man kann es jetzt nicht an einer einzelnen Zahl festmachen.
00:08:05: Aber das ist der Anspruch!
00:08:07: Ich kenne's von mir und ich kaufe mir gerne hochwertige qualitative Produkte und die sollen dann lange halten.
00:08:12: Und wenn ich zwanzig Jahre halte, dann freue ich mich, wenn ich dreißig Jahre alt bin, freue ich noch mehr.
00:08:17: Und das ist auch grundsätzlich der Ansatz von Frumungs.
00:08:19: Wo war denn dieses Schweißgerät?
00:08:21: Was waren das?
00:08:22: Wie zugeweise, da war ich schon zwei Jahre befreundet und bin in Thalheim gerade zur Arbeit gekommen.
00:08:27: Da ist ein Grunde gekommen mit einem sehr staubigen, ich würde es in Österreich schliessen, zernuderten Schweißgerät und er hat mich gefragt ob ich das reparieren kann.
00:08:35: Ich habe gesagt na ja, ich bin führungskauft, ich kann nichts reparieren!
00:08:39: Aber wir haben einen Repair Center in Steinhaus und als er dann raufgefahren, das war tatsächlich auch dieses alte Schweiß-Gerät.
00:08:45: Das heißt, da wäre eine persönliche Verbindung dazu.
00:08:48: war eines kleinen Unternehmens von einem Schweißer und der wollte einfach auf dem Weiter schweißen.
00:08:54: Und das ist der Antrieb, jetzt seit vierzig Jahren hat er geschweißt mit ihm.
00:08:58: wahrscheinlich, vielleicht hat er aus Lehrling angefangen und den möchte ich mit dem Weiterschweiß.
00:09:02: Und dann
00:09:02: tut er das noch immer?
00:09:04: Das weiß ich nicht!
00:09:06: Möglicherweise, ich hoffe...
00:09:08: Ja, dazu möchte ich gern sagen was da besonders wichtig ist dass man das eben auch sehen kann als Kunde.
00:09:13: Also dass sich wenn ich verschiedene Möglichkeiten habe was ich einkaufen kann... ...dass ich vergleichen kann wie lang wird ein Produkt wohl halten?
00:09:21: und da jetzt es wird sich wahrscheinlich mit der Ökotheik in Verordnung ändern und verbessern, weil ich dann sehen kann.
00:09:26: Da gibt es dann gewisse Informationen die draufstehen müssen und dann kann ich erahnen wie lange wir dieses Gerät wohl halten?
00:09:32: Weil jetzt ist es so da stehe ich vielleicht bei zwei Waschmaschinen.
00:09:35: die eine kostet das dreifache Ich weiß aber nicht ob sie drei mal solange halten wird.
00:09:39: Erklär uns was das isst Und wie weit sind wir damit als Ökodesign verordnet?
00:09:43: Die
00:09:43: Ökodesignverordnung ist an sich schon in Kraft.
00:09:45: Das werden nächstes Jahr auch schon der Batterie Verordnung nachhaben.
00:09:50: Wie soll man sagen, passt da dazu, während es die ersten digitalen Produktpässe geben.
00:09:54: Das heißt das gibt über den ganzen Lebenstyklus Informationen über dieses Produkt also was da drinnen ist wofür schon verwendet wurde und so weiter.
00:10:03: Und unter anderem gibt's auch gewisse Mindestkriterien die Produkte dann erfüllen müssen.
00:10:08: Das wird für die verschiedenen Produktgruppen schaut natürlich unterschiedlich aus weil natürlich ein Schweißgerät andere Kriterien erfülle muss als ein Kleid zum Beispiel.
00:10:16: Es gibt einiges in Mindestkriterien und es gibt auch gewisse Werte, die man vergleichen kann.
00:10:21: Also da kannst du dann sein, dass man sieht wieviel CO²-Equivalente werden frei bei der Produktion.
00:10:26: Da kann ich dann verschiedene Produkte gut vergleiche.
00:10:28: Was bedeutet das für euch David?
00:10:30: Bei uns der Faktor konnte es natürlich auch zum Einsatz sein.
00:10:35: Und ich finde es deutlich positiv, dass das dann auch transparent wird – nämlich auch wirklich vergleichbar!
00:10:40: Wir können jetzt natürlich als Phonos behaupten und unsere Geräte halten sehr lange, ja?
00:10:44: Natürlich unterschiedlich in der Produktgruppe aber das ist natürlich schon interessant da, dass man da auch dem Grund etwas bietet.
00:10:51: wir sind grundsätzlich in der Welding zB im BQT-Bereich und da ist das sowieso ein Thema Weil Total Cost of Ownership Beispielseise oder ROI, Return on Invest.
00:11:02: Das heißt ja ich habe einen gewissen Anfangsinvest Beispielseiser, ich kaufe mir daheim jetzt eine PV Anlage und wie schnell rechnet sich die in Relation zu einem aktuellen Netzstrom an den Bezielen?
00:11:14: Solche Sorgen sind natürlich im BTOB Bereich klassischer und das sollte meine Sachen sie in dem Konsumerbereich stärker hineinrutschen und Stiftung-Warentest untergleichen.
00:11:24: Bitte, da einige sich den Konsum berichten.
00:11:27: Und das finde ich extrem interessant und positiv.
00:11:31: Speziell Kleidung natürlich.
00:11:32: Kommen wir zurück zu euch und zu Fronius!
00:11:35: Wir haben ja vorher darüber gesprochen was ihr macht.
00:11:37: man liest dann sehr schnell dass eure Wechselrichter aus hundert Prozent recycelten Aluminium sind.
00:11:43: und da hast du gesagt ja Recycling ist super aber das sind nicht die großen Hebeln.
00:11:46: Ich brenne für die großen hebel.
00:11:48: Was sind denn jetzt die grossen Hebel?
00:11:50: Was sind die großen Hebel?
00:11:51: Das ist eine Frage, die man sich sehr aufstellen sollte für in den jungen Jahren.
00:11:55: Bei uns speziell bei den Elektrogeräten ist es so dass die grossen Hebel in der Nutzungsphase liegen.
00:12:02: Das heißt unsere Schweißgeräte und Wechselrichter sind wie schon vorher gesagt sehr lange erhaltbar und dementsprechend ist die Nutzungshase das wichtigste.
00:12:10: Das heisst die Materialien und Bauteile die wir einsetzen ist teilweise weniger relevant als dann die Nuzungsphase.
00:12:16: d.h.
00:12:17: viel Energie braucht den Schweißgerät Strom, Gas und Draht.
00:12:21: Das sind die drei Energieformen in der Rohstoffe, die man benötigt.
00:12:25: Und das ist das Wichtigste.
00:12:26: Das Gerät jetzt fünf Kilo hat oder zwanzig Kilo beispielsweise fehlt über acht Jahre oder sechzehn Jahre nicht ins Gewicht?
00:12:34: Und das wissen wir bezüglich unserer Lebenszyklusanalysen.
00:12:37: Das heißt, wir machen dann wissenschaftsorientierte Ökobilanzen Und wir schauen uns an, wie viel CO²-Land braucht.
00:12:45: ein Wechselrichtersystem zum Beispiel bei mir daheim das klassische Module hat.
00:12:49: Da habe ich einen E-Auto oder nicht?
00:12:51: Wie kann ich es nutzen?
00:12:52: und dementsprechend welchen Netzstrom habe ich für den Nachtverbrauch?
00:12:57: Das ist ein komplexes System und das berechnen wir und das modulieren wir und da wissen wir dass der Rezyklatanteil einen kleinen Anteil ausmacht auf Bautelebene aber weniger auf das Gesamtprodukt, weil die Haltbarkeit halt auch so lange ist und so groß.
00:13:11: Also du beschäftigst dich ja mit dem Beginn eines Produkts?
00:13:14: Du bist der Produktdesigner und da kommen wir zu einem ganz wichtigen Teil der Kreislaufwirtschaft nämlich überhaupt den Beginn.
00:13:21: wie designe ich ein Produkt so dass es möglichst lange hält, dass sich mal wieder auseinandernehmen kann, dass sie Teile wiederverwenden kann?
00:13:28: daran denken die wenigsten wenn Sie an Kreislafirtschaft denken, da fängt's aber an.
00:13:33: David Wie gehst du da an deine Arbeit heran?
00:13:36: Wir verstehen Kreislaufitschaft eher wissenschaftlich orientiert.
00:13:39: Das heißt, dass da sehr viele Methoden und Möglichkeiten gibt in der Kreislafitschaft.
00:13:43: Recycling ist nur eine von vielen.
00:13:45: ein wichtiger Aspekt der Kreislaufitschaft ist eben die Haltbarkeit unter anderem auch die Effizienz das heißt es das Produkt wenig Energie braucht oder viel Energie bereitstellen kann.
00:13:56: Das ist ein wichtiger aspekt die Haltung natürlich auch und da gehört die Reparaturfähigkeit zum Beispiel dazu.
00:14:03: Das heisst wir müssen uns dann anschauen Wir lösen etwas mit Schrafverbindungen, das heißt mit Schrauben oder eben nicht.
00:14:09: Dass wir eine gute Reparierfähigkeit herstellen können und da haben wir den Vorteil, dass sie natürlich sehr stark in der Reparatur sind.
00:14:16: Das heißt die Kollegen vom Repair Center, die können dann auch rückmelden und die Produktentwicklung bitte für die Reparaturen des Geräts so und so designen, dass wir die Reparaturfähigkeit sicherstemmen.
00:14:28: Dies ist ein wichtiger Aspekt.
00:14:30: Weitere ist natürlich auch, dass man auch Bauteile in der nutzen kann.
00:14:35: Ein Beispiel wäre der Kühlkörper, das ist ein großes Aluminium-Teil in einem Wechselrichter, den können wir von einem kaputten Gerät wieder verwenden aufbolieren und dann im Austauschgerät wieder einsetzen.
00:14:45: Das ist mit sich Harvesting und man kann auch Remain Affecturing darstellen und dementsprechend schauen, dass wir alle Bereiche der Kreislaufitschaft durchgehen.
00:14:54: Kannst du uns da ein ganz konkretes Beispiel geben?
00:14:57: Anhand irgendeines Produkt, damit wir uns was vorstellen können.
00:15:00: Bei einem Gen-IV Wächslichter beispielsweise wenn der zu uns in die Reparatur kommt dann kann man den Kühlkörper eben wie gesagt im Ausbau ganz konkret in einen großen überdimensionierten Geschirrspüler reingeben.
00:15:11: Da wird das wieder aufgewaschen und dann werden noch ein paar Verarbeitungsschritte durchgeführt Und ich kann diesen Kühl Körper der de facto gebraucht ist Dann in einem Austauschgerät wieder einsetzen.
00:15:21: Das ist für uns eine sehr hochwertige Kreislaufwirtschaft, weil ich erst spare mir sehr viel Aluminium.
00:15:28: Weil das muss nicht neu produziert werden.
00:15:30: Ich kann was bestehendes verwenden und habe damit einen tollen Kreislaufgeschluss.
00:15:35: Veronica, Produktdesign schilder uns mal aus deiner Sicht wie wichtig das ist?
00:15:40: Und wie vermittelst du das in Gesprächen auch jetzt mit deinen Stakeholders oder mit deinen Interviewpartnern?
00:15:46: Ihr Produktdesig ist eigentlich der wichtigste Schritt, weil da alles festgelegt wird, was nachher passiert!
00:15:51: Also indem ich ein Produkt auf eine gewisse Art und Weise Design lege, leg' ich fest schon einmal wie lang wird das grundsätzlich halten.
00:15:58: Kann es gut repariert werden?
00:15:59: Kann ich's vielleicht dann wieder weiterverkaufen auch weil es einen gewissen Standard hat oder weil es auch schön ist?
00:16:06: Das wird jetzt bei einem Wechselrichter wahrscheinlich weniger der Faktor sein – das ist bei anderen Produkten wichtiger!
00:16:10: Es geht bis zu dem Punkt wo man sagt okay vielleicht lässt sich's auch recyceln Und es geht auch darum, wo sind diese Informationen?
00:16:18: Wo stehen die zur Verfügung.
00:16:19: Was David gesagt hat ist ein gutes Beispiel eben dass das in einer Hand ist.
00:16:22: wenn ich jetzt repariere im gleichen Haus hab habe ich direkt diese Rückmeldung.
00:16:26: Diese Rückmeltung habe ich aber bei anderen Produkten oft nicht.
00:16:28: ja weil sich viele Hersteller ich weiß nicht von irgendwelchen Heizheits nicht dafür interessieren ob das irgendwie reparieren möchte oder nicht.
00:16:34: Also da
00:16:34: geht's drum, dass man was lernt von den Kunden und diese Information zurückholt ins Unternehmen.
00:16:38: Genau,
00:16:39: das muss dann auch eine Bedeutung haben ob das reparierbar ist.
00:16:42: weil wenn mir das egal ist ich möchte nur möglichst viel verkaufen und es ist ganz billig dann wird mich das nicht interessieren.
00:16:48: Das heißt bei hochwertigen Produkten da ist man wieder bei der Vergleichbarkeit die verkaufe ich ja nur wenn jemand sieht ah das ist ein besseres Produkt Bei denen kann man auf diese Designkriterien eingehen.
00:16:58: Das heißt, es ist eben zerlegbar und ist mit Standard-Werkzeugen reparierbar.
00:17:02: Ich kriege diese Informationen leicht usw.
00:17:05: David,
00:17:06: ihr habt eine Reparaturzentren, ein sehr großes in Oberösterreich.
00:17:10: Ihr tauscht diese Einzelteile aus?
00:17:12: Ich habe mir das alles angeschaut auf eurer Website und hab mir dann gedacht, da ist das aufwendig!
00:17:18: Und da komme ich gleich zu einem Geschäftsmodell.
00:17:20: Also wenn ich Leuten erkläre, dass sie Sachen lang verwenden sollen und dann sollen Sie es auch noch reparieren?
00:17:27: Dann verkaufe ich ja insgesamt weniger!
00:17:29: Wie mache ich denn ein Craft?
00:17:30: Es sind einige Repair Center auch eben national und international... ...und da ist natürlich die Frage Reparatur- und Produktlanglebigkeit effizient untergleichen Das ist für unser Geschäftsmodell natürlich eklatant wichtig.
00:17:43: Wie gesagt, das Prämio am Anbieter und Qualitätsführer bzw.
00:17:47: Unternehmen mit einem sehr hohen Qualitätssanspruch – ist es sehr wichtig nämlich vielleicht nicht klassisch extrem leicht monetär Bewertbauer?
00:17:54: Das sind Themen wie Vertrauen, Glaubwürdigkeit... Transparenz beispielsweise und klassisch dieses Qualitätsbewusstsein.
00:18:01: Das heißt, wenn ein Grunde umsteigt möglicherweise von einem Mitbewerber auf unsere Produkte und er bekommt möglicherweise ein hochwertigeres Produkt dann kann es natürlich die Tore öffnen für weitere Produkte oder für Nachfolgeprojekte.
00:18:16: Wir haben ja teilweise Systeme.
00:18:18: das heißt man fängt ich denke jetzt an mein Zuhause über eine Pfarranlage und des nächstes plane ich eine Batterie zum Beispiel.
00:18:24: Die werden wir dann wahrscheinlich, ich bin jetzt natürlich kein Freundesmitarbeiter, das ist geballerst.
00:18:30: Aber da besteht grundsätzlich bei Grunden sehr hoch die Chance, dass sie weitere Produkte von uns kaufen, sei es ein Ladegerät für das Elektroauto oder etwas für die Warmwasseraufbereitung.
00:18:40: Richtung Energiemanagementsysteme zum Beispiel, Energy Cost Assistant gibt's einige Hard- und Softwareprodukte, d.h.
00:18:47: man taucht in diese Welt ein, merkt... Das ist ein tolles Unternehmen.
00:18:50: Die Produkte sind klasse und dementsprechend verkauft man dann möglicherweise auch mehr, aber halt in die Breite und nicht sehr real.
00:18:58: Dass man sagt, ich hab jetzt alle zehn Jahre einen Wechsellichter – das ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt.
00:19:04: Natürlich auf unsere Installatüre.
00:19:06: Die wollen auch Produkte, die lange halten, die leicht installierbar sein.
00:19:10: Das heißt immer diese Systeme für Welting und für Solarenergie.
00:19:13: Das ist ein wichtiger Aspekt.
00:19:15: Jetzt sind wir aber noch nicht fertig, weil euch sind ja auch die kurzen Transportwege wichtig, euch es wichtig möglichst wenig abhängig zu sein von Rohstoffimporten also möglichst regional zu produzieren.
00:19:27: Euch ist auch wichtig dass die Lieferanten nach Umwelt- und Sozialkriterien ausgewählt werden.
00:19:33: Also das muss ja alles eine Menge Geld kosten.
00:19:37: Zahlt der Kunde diesen Aufpreis?
00:19:39: Kann ich nicht voll umfassend beantworten, weil ich in der R&D bin und nicht im Sales & Marketing?
00:19:44: Ich kann es nur so viel sagen.
00:19:46: Wenn es nicht so wäre dann würden wir das vielleicht nicht in diesem Ausmaß machen.
00:19:50: Konkrete Zahlen habe ich da alles nicht aber das ist natürlich ein wichtiges Thema und ich glaube in Zukunft wird es immer relevanter.
00:19:56: Es gibt jetzt Entwicklungen Richtung mehr Kostenwahrheit beispielsweise Das externalisierte Kosten wie Umweltschädigungen beispielsweise oder auch soziale Aspekte die aktuell nicht eingepreist sind dass das auch transparenter wird und ich glaube, für solche Sachen sind wir sehr gut gerüstet.
00:20:12: Das ist dann auch ein wichtiger Aspekt, dass man in die Zukunft schauen kann.
00:20:17: Veronica aus deiner Sicht?
00:20:19: Ist der Kunde bereit für so was zu zahlen?
00:20:21: Wir hören in vielen Gesprächen Nein!
00:20:23: Es muss einfach ein super Produkt sein.
00:20:25: oder ist es eine Wunschvorstellung?
00:20:27: Es kommt sehr, glaube ich auf die Produktgruppe an oder wofür man etwas besorgt.
00:20:31: Das ist sicher in BtoB-Bereich ganz anders wo man sich viel mehr wirklich durchrechnet als im persönlichen Bereich wo man vielleicht eher auf die Optik geht oder was einem besser gefällt.
00:20:41: Ich glaube dass sich das ändern wird auch mit den Rahmenbedingungen in der EU weil die Bedeutung steigen wird.
00:20:46: Das heißt ich glaube auch dass Unternehmen die jetzt schon in die Richtung gehen einen Vorteil haben.
00:20:50: andere werden sich erst umstellen müssen in den nächsten Jahren und dieses System schon haben und alle Daten schon haben, und schon wissen was sie machen.
00:20:58: Und ihre Auswirkungen schon kennen einen Vorteil.
00:21:00: In welcher Hinsicht haben die einen Vorteile?
00:21:02: Verdienen die mehr Geld?
00:21:03: Die erfüllen die Vorgaben schon!
00:21:05: Die können es leicht umsetzen – alles was kommt in Richtung Nachhaltigkeitsberichterstattung oder auch Ökodesignverordnung.
00:21:12: Also bei der Ökodesseinforderung ist es ja wirklich so, dass Produkte die das nicht erfüllen müssen nach den delegierten Rechtsakten nicht mehr verkauft werden dürfen.
00:21:21: Und jetzt auch egal wo sie erzeugt werden – das gilt für Produkte, die außerhalb der EU erzeugт werden.
00:21:26: Das heißt wenn ich das alles schon erfülle kann ich diese Produkte einfach fortführen und habe gar nicht so viele Umstellungen da.
00:21:31: Aber es
00:21:32: ist ja eine Sache ob ich nur Regeln erfülla oder ob das ein Teil meines Geschäftsmodells ist?
00:21:37: Da ist natürlich schon einen Unterschied!
00:21:39: Diese Regeln zu erfüllen wird auch für viele Unternehmen gar nicht so leicht sein.
00:21:44: Inwieweit ist es aber Teil des Geschäftsmodells, sich das alles anzutun?
00:21:48: David Stichwort Rohstoffunabhängigkeit
00:21:51: Ja, Rohstoff-Sicherung gehe vielleicht wieder zurück zum Beispiel dieses Harvestings, dass man aus einem PV Wechselicht einen Aluminiumteil wieder herausholt Das ist ein ganz kleines Beispiel.
00:22:03: Das heißt wir brauchen dann weniger neuem Material zu kaufen.
00:22:06: Das neue Material ist vielleicht herausfordernd.
00:22:09: ja in Zukunft, dass man das überhaupt bekommt.
00:22:11: Buxit steht auf der Critical Raw Materials Liste.
00:22:15: so ein Drei-Sig Materialienholstoffe die schwierig möglicherweise zu bekommen sind.
00:22:20: in der Zukunft und das heißt durch solche Aktionen und auch Rezyklatanteil beispielsweise kann man sich Stück für Stück resilienter aufstellen.
00:22:29: Grundthema.
00:22:30: Unser Keder ist unter Anspruch auch, dass wir so viele Nutzungsmöglichkeiten die die beste Lösungen für den Kunden bereitstellen können mit so wenig Rohstoff wie möglich und auch solange natürlich wenn ein Produkt sehr lange hält habe weniger Rohstoffe Materialien einkaufen das ihr das Folgeprodukt wieder für den kunden produziert.
00:22:49: und da gibt es halt Stück für Stück viele Strategien Und wir setzen da auch selber dann bei der Abfallwirtschaft auf gute Partner, die unsere Produkte zum Beispiel kürzer sein können.
00:23:00: Irgendwo wird sich dann dieser Kreislauf wieder schließen und wir bekommen einen Teil von diesem Aluminium zurück.
00:23:06: Und wie in Europa haben wir weniger Rohstoffe?
00:23:10: Wirtschaft, die hier ein absolutes muss.
00:23:12: Dass man diese verschiedenen Schritte, diese verschiedenen Lösungen der Kreislaufwirtschaft und eben nicht nur recyceln.
00:23:18: Das sollte möglicherweise der letzte Schritt sein.
00:23:20: Derweise braucht es auch noch Verbrennung, dass man Schadstoffe rausbekommt aber das man kaskardisch durch diese Kreislaufwirtschaftsschritte durchgeht.
00:23:27: Das klingt jetzt wie ein No-Brainer und man fragt sich warum das nicht alle machen?
00:23:31: Warum machen's nicht alle?
00:23:32: Ja nach ist es billiger die Rohstoffe einzukaufen teilweise auch weniger Aufwand, weniger logistischer Aufwand.
00:23:39: Man hat auch nicht den Aufwand mit den Kunden in Kontakt zu bleiben.
00:23:43: Er bringt ganz viele Vorteile, weil man über diese Rückmeldungen natürlich viel besser machen kann.
00:23:47: aber wenn ich billige Produkte verkaufen will interessiert mich das vielleicht gar nicht so.
00:23:51: dann möchte ich einfach möglichst schnell was Neues gekauft wird und gar nicht dass ich eine Rückmeltung kriege wie ich das besser machen könnte.
00:23:57: Ruhstoffe sind sehr billig.
00:23:59: Es wird sich durch die Situation, dass viele Ruhstoffe nicht mehr so beschaffbar sind oder nicht mehr sicher beschafbar sind und dass man von Ländern abhängig ist wo vielleicht die Beziehungen nicht mehr gut sind, wird sich auch was ändern.
00:24:09: also wir sein einfach bei ganz vielen Stoffen sind wir von China extrem abhängiger bei anderen Stoffern aus den USA und wenn sich dieses Verhältnis politisch verändert verändern sich natürlich diese Lieferketten.
00:24:21: Aber es ist wohl auch eine Frage der Bildung einerseits der Unternehmer, der CEO's andererseits der Fachkräfte.
00:24:28: Wo stehen wir denn da?
00:24:29: Genau!
00:24:30: Es ist so, es zeigt dich das in Unternehmen wo einzelne Leute arbeiten die sehr engagiert sind, die sich auskennen mit Kreislaufwirtschaft.
00:24:36: dort passiert doch was.
00:24:37: und dort passiert auch jetzt schon etwas weil man findet immer seine Bereiche wo sich sie jetzt schon auszahlt wirtschaftlich.
00:24:43: Es ist aber so dass es gerade wirtschaftliche Ausbildungen gibt zur Vertiefung in Richtung Kreislafwirtschaft Aber es ist noch nicht so, dass jeder sich damit auseinandersetzen muss.
00:24:52: Das heißt ich kann eine wirtschaftliche Ausbildung machen von Kreislaufwirtschaft nichts gehört und ich brauche mich auch nicht dafür interessieren.
00:24:59: in diesen Unternehmen allerdings wird sich das kaum durchsetzen weil wenn ich eben neue Geschäftsmodelle brauche muss ich ja wissen was da dahinter steht und dass ich meine Gewinne an anderen Stellen mache und nicht unbedingt dort wo ich eben Rohstoff umforme zu einem Produkt mache.
00:25:13: und das weiterverkauf Wir machen dazu bei der ÖGO der auch jetzt Projekte weil uns das sehr interessiert.
00:25:18: Wie kann man das auf den verschiedenen Ebenen und in den verschiedenen Branchen eigentlich an alle Bringe, die dann dort arbeiten?
00:25:24: Und wie
00:25:24: kann man es an alle bringen?
00:25:25: also muss das Teil wenn du von der WU kommst oder der TU musst du das mal gehört haben.
00:25:29: Muss das in den Lehrplan oder... Ich glaube das
00:25:31: geht schon früher los!
00:25:33: Also ich bin überzeugt dass man in der Volksschule, wenn nicht schon im Kindergarten so Grundprinzipien davon mitbekommt.
00:25:39: wir haben da jetzt auch ein Projekt mit Volksschulen.
00:25:41: einfach mal die Idee zu haben was zu verborgen oder sich etwas auszuborgen Das ist schon was was einen Unterschied machen kann und vielleicht brauche ich nicht alles Neue.
00:25:49: Es geht auch natürlich in Richtung Abfall.
00:25:51: richtig zu entsorgen, das kommt zwar ganz am Ende ist aber auch ein wichtiger Schritt und es geht dann über die AHS, über die Schulen weiter bis zu auch den HDLs.
00:26:01: Das heißt Ich bin überzeugt doch dass jemand der technisch diese Dinge entwirft Wissen soll, dass es da noch was gibt, das nachher noch passiert und wie kann er das so designen?
00:26:11: Dass es dann besser zu reparieren oder auch zur Recycling ist.
00:26:15: David, du nixthäftig!
00:26:17: Ist das ein Thema?
00:26:18: Wie gut sind die Leute ausgebildet, die jungen Menschen, die zu euch kommen?
00:26:21: Wie viel wissen sie schon darüber?
00:26:23: Es ist ja unterschiedlich.
00:26:24: Es geht mittlerweile alles, was spezialisiert... Bachelor- und Masterstudiengänge, wenn man jetzt die Richtung Akademiker schaut.
00:26:32: Die explizit auf Kreislaufwirtschaft fokussiert sind oder grundsätzlich das Disability Solutions.
00:26:39: Da gibt es einiges.
00:26:40: aber natürlich in den klassischen BWL Studien sehe ich da noch sehr wenig ist sehr auch dass in den technischen Studien auch da sehr wenig drinnen ist.
00:26:49: Das heißt sehr viele Chancen meines Erachtens.
00:26:52: Lasst man aktuell und in Zukunft einfach liegen.
00:26:55: Man lasst das Geld draußen liegen!
00:26:57: Irgendwer wird findig sein, und da referenziere ich gerne auf RefirbtAT.
00:27:02: Die haben da einen Braten gerochen und dementsprechend sind sie mit einem spannenden Geschäftsmodell alle hingegangen und haben da sehr viel gemacht wie Experimenten auch mit Geschäfts-Modellen.
00:27:12: Wir haben ein Mitservice Beispielseise,
00:27:14: d.h.,
00:27:15: man kann sich Schweißgeräte mieten aber auch natürlich Upgrades und Software-mäßig für Produkte, das ist ja auch eine Geschäftsmodelle Erweiterung.
00:27:23: Und dann merke ich oder das wäre mein Wunsch auch dass man sagt klassische BWL und speziell VWL weil Volkswirtschaftslehre denkt als gesamtheitliches System und Betriebswirtschafts-Lehre dann eher stärker fokussiert auf ein Zahnrad in diesem großen Volkswirtschaftsläregetrieb.
00:27:41: Das ist immer meine Techniker-Illustration, wir sind ein großes Getriebe und das Zahnrat muss einfach gut in das nächste Greif von Kaisler Wirtschaft dieser wichtige Bereich.
00:27:50: Wir machen auch einige Weiterbildungen, Internet natürlich für Kollegen.
00:27:54: Wir zeichnen Webinare auf, wo wir das Thema anschaulich erklären.
00:27:58: gleichzeitig kommen viele Schulen zu uns, sei es AHS oder dergleichen und natürlich auch sehr viele HDLs.
00:28:04: Und da gebe ich dann oft Vorträge und zeige Ihnen das was wir machen bei Fronels und warum wir das machen?
00:28:09: Was heißt das für... Produktentwickler zukünftige beispielsweise.
00:28:13: Und das ist eklatant wichtig, weil wenn man etwas weiss und sieht man es dann kann man das angreifen und ausprobieren und da möglicherweise sehr viel Geld damit nachmachen.
00:28:21: Das ist auch in Ordnung!
00:28:22: Die Veronica nickt heftig und interessiert.
00:28:25: Genau, wir haben auch die Erfahrung gemacht.
00:28:26: also wenn wir mit Lehrpersonen sprechen von HDLs die sagen auch dass diese Kooperation mit den Unternehmen so wichtig ist das sie auch sagen auch wenn Sie Ihre Lehrperson weiterbilden möchten dass die interessantesten Beiträge eigentlich aus den Unternehmen kommen und dass sie da wirklich interessiert sind auch von denen zu lernen was natürlich auch super passt weil ich denke mir das ist danach genau die Ausbildung die diese Unternehmen dann noch haben wollen Und das Bewusstsein ist zum Teil schon sehr groß, auch bei den Lehrpersonen wirklich durchwegs.
00:28:57: Dass sie das wichtig finden!
00:28:59: Ein Problem ist natürlich die Konkurrenz mit anderen Lehrinhalten.
00:29:03: Klarerweise ist gerade im technischen Bereich einfach, haben die schon so viele Stunden das es manchmal schwierig ist Neuinhalte unterzubringen.
00:29:10: Aber integriert glaube ich in andere Inhalte wo es auch viel besser funktioniert weil ich muss ja bei Kreislaufwirtschaft wissen wie wendig das an.
00:29:18: also es sollte kein theoretisches Konzept bleiben soll ich es wirklich anwenden.
00:29:22: also ich glaube integrierte funktioniert das schon.
00:29:24: Der
00:29:24: Wunschzettel an dem Bildungsminister was würde da drauf stehen?
00:29:27: dass Kreislaufwirtschaft ein Thema ist, das in allen Ausbildungsrichtungen zumindest anklingen muss.
00:29:33: David?
00:29:34: Ich möchte noch eines ergänzen.
00:29:35: Das ist diese Kostenwahrheit.
00:29:37: Voll-Kost-Accounting.
00:29:38: Dass man externalisierte Kosten auch inkludiert... ich glaube es ist auch extrem wichtig weil Kosten haben wir sowieso über Umweg.
00:29:46: Man sieht's jetzt mit der Hitzeperiode die Klimakrisen bedingt verstärkt worden ist.
00:29:53: Da gibt's dann viele Gesundheitskosten.
00:29:54: wie erzeugt das?
00:29:55: Es zahlt eine Steuerzahler.
00:29:56: Das zahlen wir auf VWL-Ebene, genauso auf BWL Ebenen.
00:29:59: Ich als Teamleiter habe dann möglicherweise mehr Ausfälle von meinen Teammitgliedern mit den Hitzekollaps haben.
00:30:05: Es ist alles Geld und wenn ich dieses Geld richtig berechne, dann treffe ich andere Entscheidungen.
00:30:11: Und dann gehe ich mir in die Kreislaufhütte schütteln!
00:30:13: Füllt ihr euch von der Politik da gut vertreten in diesem Anliegen?
00:30:17: Richtung Kreislaufitschaft bis zu einem gewissen Grad.
00:30:20: Es gibt vereinzelt Pflänzchen, die eine positive Entwicklung in der Zukunft versprechen hätten jetzt mal behauptet Richtung Vollkostaccounting.
00:30:28: also Kostenwahrheit spüre ich sehr wenig.
00:30:31: Auch bei den Universitäten gibt es noch sehr wenig.
00:30:34: Ich habe da eine Recherche gemacht, bei den österreichischen Universitäten und haben nur sehr wenige Rückmeldungen in zwei bis drei bekommen.
00:30:40: Wer kennt sie denn aus überhaupt mit Vollkostekanten?
00:30:43: Wer kann denn das berechnen?
00:30:45: Da geht's im Lebensmittelbereich sehr viel besseres.
00:30:48: TruePrice.org.
00:30:49: Glaube heißt die Website, die machen auch mit Trony-Chocoloney beispielsweise gute Schokolade glaube ich aus den Niederlanden Berechnungen Und die nehmen diese Erkenntnisse dann und verändern das Produktsefakt oder das Source-Signal.
00:31:03: Das heißt, da kommen die Rostoffferdiker Kauberungen.
00:31:06: Und das ist für mich wirklich spannend weil es geht de facto immer ums Geld und das ist in Ordnung sofern die Rechnung stimmt.
00:31:14: auf das möchte ich einfach hinaus und da hoffe ich mir auch von der Politik dass man da in diesen Innovationsbereich stärker hineintritt und aber Sachen ausprobiert Einfach ausprobieren Prototyping wie in der Produkteentwicklung und dann sieht man was passiert.
00:31:27: Weronika, was für ein Studium von der Politik?
00:31:29: Das geht auch in die Richtung.
00:31:31: Also das wollte ich eigentlich ergänzend dazu sagen, dass es auch die Basis ist, dass diese externen Kosten, die sowieso wir alle dann mal zahlen müssen am Schluss – wenn die in den Produkten drinnen sind und den Preis für die Produkte wieder das auch ausmachen, dass man von diesen ganzen Förderungen wegkommt, die ja sehr negativ zum Teil gesehen werden, weil so auf die Atma schießt jemandem Geld zu für ein Modell, das eigentlich nicht wirtschaftlich ist.
00:31:51: Aber das stimmt so nicht!
00:31:53: Wenn ich alle Kosten einbeziehe, dann sind diese Förderung nicht mehr nötig.
00:31:56: Da muss man eben zum Beispiel Reparatur nicht mehr fördern.
00:31:59: Gut, aber da stehen wir ganz am Anfang.
00:32:00: Okay, Thema Rechnung David es geht ja darum CO² zu vermeiden und Müll zu vermeidern.
00:32:07: was könnt ihr daher zeigen?
00:32:09: Was ist der eure Bilanz?
00:32:11: Die Messbarkeit!
00:32:12: Da ist der Störkefokus natürlich auf die Lebenszyklusanalysen, die LCA's Lifecycle Assessment und wir haben nicht nur CO² angeschaut, denn CO² sind nur ein Aspekt der Wahrheit daraus sondern sechzehn Umweltwirkungskategorien angeschault.
00:32:28: Da ist zum Beispiel Wasserverbrauch dabei, jetzt gerade mit KI-Datensentren wie der Großmedial in Diskussion zurecht.
00:32:36: Feinstaub natürlich, Ozone oder ionisierende Strahlung und Klerstrahlung beispielsweise – und noch viele weitere.
00:32:42: Das heißt wir schauen uns da eben die Sechzehn-Umblückungskategorien an, dass wir nicht nur auf einen Aspekt der Wahrheit fokussieren sondern auch so ein realistisches Bild wie möglich abbilden.
00:32:53: Das heisst ein gutes Hochauflösendes Foto machen mit einer guten Fabqualität Und dann können wir Ableitungen treffen.
00:33:00: Wir schauen uns an, wenn wir etwas verändern im Produktdesign in Entwicklung wie schaut das aus für CO-Zweih, CO-zweih equivalent?
00:33:08: Für die Rohstoffe natürlich metallischen Ressourcenverbrauch bis eben zu Feinstaub und Zohn.
00:33:15: Aktuell ist der Fokus sehr stark aufs CO- zwei hoffentlich das Equivalent,
00:33:18: d.h.,
00:33:19: es sind alle Treibhausgase da drinnen diese Evidenz, ich habe es vorher kurz angesprochen, Evidensbasiertes Management.
00:33:28: Da versucht man... die beste verfügbare Evidenz aus mehreren Quellen heranzutragen.
00:33:34: Gibt es eine Einsparungszahl, die irgendwie hängen bleibt?
00:33:37: Einsparungszahl auf Produktebene kann ich aktuell keine Zahl mitnehmen weil die Lebenszyklus-Analysen brauchen auch eine gewisse Zeit bis man sie fertiggestellt hat und dann die Erkenntnisse in die neue Produktentwicklung hineinzugeben.
00:33:50: das dauert eine gewisser Zeit diese Durchlaufzeit bei der Produktentwickelung Lebenszyklusanalyse, die wir vor drei Jahren gerechnet haben.
00:33:58: Teilweise sind sie jetzt in der Produktentwicklung drinnen, die Folgegenerationen und das wird man dann bei den neuen Produktgenerationen, die herauskommen, sehen und dann kann man es vergleichen.
00:34:09: Also alles ist grundsätzlich
00:34:10: noch eher ein neues Thema könnte man auch dazu sagen mit dem entsprechend während an solchen Messbarkeiten natürlich auch relevant aber man kann einiges optimieren.
00:34:19: dort darf ich auch nicht zu viel verraten.
00:34:21: Ich habe schon ein paar Zahlen im Kopf ist auf alle Fälle zielführend, dass man das macht.
00:34:26: Sonst vertiegert man sich irgendwo in kleine Aspekte zum Beispiel Reziklautanteil im Kunststoff bei unseren Schweißgeräten.
00:34:33: Das hat kaum einen positiven Impact, kostet aber möglicherweise viel mehr Geld.
00:34:38: und das ist der Anspruch.
00:34:39: ich möchte mit so wenig Geld wie möglich soviel positives bewirken ganz klassisch.
00:34:44: Hacke ich aber ein bisschen dagegen!
00:34:46: Ich meine ihr seid ein weltweit agierendes Unternehmen riesengroß und ihr wollt weiter wachsen.
00:34:50: Weiter wachsen heißt mehr Rohstoffe zu verbrauchen.
00:34:53: Schießt sich das nicht ein bisschen selbst ins Knie?
00:34:55: Es ist dann die Frage natürlich, was substituiert man mit diesen Produkten von uns beispielsweise.
00:35:00: Wenn ich sage, in einem Land auf der Welt sehr hohen Kohlestromanteil oder Nuklear und Gas,
00:35:09: d.h.,
00:35:10: der CO²-Curlent ist relativ hoch Stromnetz und wenn ich das substituiere durch BV-Strom beispielsweise, dann habe ich da grundsätzlich einen sehr starken Benefit.
00:35:21: Das haben wir auch ausgerechnet mit diesen Lebensziplosanalysen – wie schnell rechnet sich das?
00:35:26: Und da habe ich schon Zahlen.
00:35:28: D.h.,
00:35:28: der kleiner Wechselrichter kann sich in drei Komma drei Jahren rechnen oder große Wechselrichten Australien beispielsweise in null Komma acht Jahren hinsichtlich CO² gehörlend.
00:35:38: Und da ist dann die Frage, wo investiert man diese Rohstoffe hin?
00:35:43: Rufwendliche Technologien, die eben wenige Rohstoffen benötigen für den gleichen Nutzen.
00:35:51: Das ist so der springende Punkt für mich.
00:35:53: Natürlich braucht es dann mehr Rohstoff wie für Befahranlagen beispielsweise – das ist ganz klar!
00:35:56: In Relation zu WAS, das ist dann eine Frage.
00:36:00: Für große Anlagen, für Energie-, Umwandlungenergie-Nutzung brauchen wir auch sehr viel und dementsprechend muss man sich das einfach anschauen.
00:36:08: Jetzt komme ich noch zu einem anderen Thema, das da recht wesentlich ist und bei Fronius eine große Bedeutung hat.
00:36:12: Nämlich die Eigentumsverhältnisse.
00:36:14: Fronios ist kein börsennotiertes Unternehmen, Fronus ist ein Familienunternehmen.
00:36:19: Das gehört einer Privatstiftung.
00:36:21: Wie wichtig ist das um auf Kurs bleiben zu können?
00:36:24: Ist es eine bewusste Entscheidung dass man das macht damit man diesen Kurs halten kann?
00:36:29: Da kann jetzt de facto wenig Aussage treffen, weil wie gesagt da ich bin fokussiert auf die Produktnachhaltigkeit in der R&D.
00:36:35: Ich kann es nur als Mitarbeiter darlegen das natürlich solche Strukturen gewisse Resilienz und Langfristigkeit ermöglichen.
00:36:45: Das ist die Aussage die treffen können und dementsprechend wenn man sagt mal geht in diese Richtung dann bleibt man auch dran Und das ist dann schon.
00:36:53: Möglicherweise kann ich nicht so teilen, nur eine Meinung abgeben.
00:36:55: Dazu möglicherweise einen Vorteil gegenüber sehr kurzfristig denkenden Unternehmenstrukturen und Besitzdruckten.
00:37:02: Veronica, gehen wir noch einmal zurück zur Politik.
00:37:05: Welche Rahmenbedingungen braucht es damit Unternehmen wie Fronius gut arbeiten können?
00:37:10: Ein bisschen was haben wir schon erwähnt.
00:37:12: Was wäre auf deiner Wunschliste noch ganz oben?
00:37:15: Ich meine Österreich hat ja eine Kreislaufwirtschaftsstrategie ist auch Teil der Industriestrategie Österreichs.
00:37:20: Wo ist der größte Bedarf?
00:37:22: Ich denke, dass es vor allem in die Richtung geht.
00:37:26: Da kommen wir zwar in Richtung Recycling aber das ist sicher ein wichtiges Thema.
00:37:30: also gerade bei der Umstellung von den ganzen Energiesystemen jetzt auf nachhaltige Energie wird er einfach.
00:37:35: in den nächsten Jahren Jahrzehnten wird der Bedarf an Rohstoffen extrem wachsen was aber okay ist weil's einfach eine Umstellung ist.
00:37:42: ja gleichzeitig muss man da schauen und das wird auch über noch gemacht mit dem Critical Raw Materials Act dass diese Rohstoffe dann in Europa bleiben und dass die auch wieder weiterverarbeitet werden, und dann weiter verwendet werden.
00:37:55: Das bedeutet wir sind jetzt sehr abhängig von Importen.
00:37:57: da haben wir vorhin schon darüber gesprochen.
00:38:00: es ist aber geplant das viel mehr in Europa bewirtschaftet wird und auch recycelt wird Und ein wichtiger Faktor ist die Langlebigkeit.
00:38:08: Das ist natürlich so, aber dass auch diese Rohstoffe dann wieder in Europa bleiben und weiterverwendet werden.
00:38:14: Auch da ist besonders wichtig – da ist man wieder bei der Industriestrategie – sind die Unternehmen sehr wichtig, die in Europa sitzen?
00:38:21: Weil wenn ich jetzt in Europa keine verarbeitenden Unternehmen mehr habe, kann ich zwar einen Rezyklat erzeugen eine Sekundärostoff, aber den muss ich dann wieder woanders hinbringen weil ich ihn ja gar nicht weiterverarbeiten kann!
00:38:32: Da ist es natürlich wichtig zu schauen das dieses Struktur besteht oder auch wieder aufgebaut wird, wo es möglich ist.
00:38:39: Und alle Maßnahmen, die mit diesem Criticals Raw Material Act zusammenhängen sind wichtig.
00:38:45: Das heißt es braucht auch mehr Forschung und Entwicklung in Richtung Recycling Technologien damit diese Rohstoffe in Europa verarbeitet werden.
00:38:55: Es geht in manchen Ländern auch in Richtung dass wir zum Beispiel diese Reste die beim Rohstoffabbau übrig bleiben das noch bewirtschaftet ist jetzt in Österreich wahrscheinlich weniger ein Thema aber ich denke mal richting Recyling die das auch dann verwenden, sind Maßnahmen wichtig.
00:39:12: David du hast mir im Vorgespräch erzählt wie wichtig der digitale Produktpass ist und dass es da auch in eurem wichtigen Bereich Batterien möglicherweise ein Leuchtturmprojekt gibt?
00:39:22: Kannst uns das kurz erklären?
00:39:24: Gerne!
00:39:24: Der Digitale ProduktPass.
00:39:26: den sehe ich aus zwei Richtungen.
00:39:28: einerseits, dass ich gerne von unseren Lieferanten einen digitalen Produktpass hätte.
00:39:33: Das heißt Maschinen lesbar, das heißt von Computer lesbar automatisiert die Daten in unseren Systemen und braucht dann nicht mit den Lieferanten sprechen dass sie über andere Medien irgendwie die Informationen zur Verfügung stellen.
00:39:50: Da gibt es verschiedene Ausprägungen, d.h.
00:39:52: aus dieser Richtung wäre es extrem interessant, dass man wirklich einen digitalen Produktpass einführt.
00:39:58: sukzessive wird des Dank EUE schon durchgeführt.
00:40:01: Und natürlich auch, als Anbieter von Lösungen ist für uns relevant und der erste Ausläufer des digitalen Produktpasses wieder bei den Batterien kommen.
00:40:10: Wir haben auch Batterien im Angebot und dementsprechend wird das da auch für uns der erste digitale Produktperr sein, wenn man dann wieder beispielsweise Lebenszug plus Analyse-Daten eingeben muss und Angaben zur Fabriatur, Recyclingfähigkeit und dergleichen.
00:40:26: Das heißt das ist ein wichtiger Aspekt einfach dieser Datenaustausche.
00:40:30: Das ist jetzt so ein abstraktes Konzept.
00:40:31: was steht drin in so einem digitalen Produktpass?
00:40:34: Da sagen sehr viele Datenpunkte die man eingeben muss.
00:40:37: Der Grundansatz ist der dass eine Recylingunternehmen sagen wir mal noch zehn, zwanzig Jahren oder noch länger mit einem QR-Code Beispielseise Daten von einem Server abfragen kann zu diesem Produkt.
00:40:51: Das heißt, welche Rohstoffe sind da drinnen?
00:40:54: Dann kann sich der Recycler überlegen wo und welche Technologien wende ich jetzt an dass sie bestmöglich diese Rohstofföder herausbekomme.
00:41:01: Dies ist dieser grundsätzliche Ansatz.
00:41:03: Und dementsprechend ist dieser Datenaustausch im Eklatant wichtig weil ohne Informationen treffe ich dann möglicherweise die falschen Entscheidungen mehr.
00:41:11: Abschließend David, wenn wir jetzt voll Circle gehen am Schluss und uns die Kreislaufwirtschaft anschauen in eurem Bereich.
00:41:19: Was wäre dir jetzt da noch am wichtigsten um weiterzukommen?
00:41:23: Von den Rahmenbedingungen her haben wir schon zwei spannende Punkte, über die insbesondere die Gesetzgebung Cost-Mai at full cost accounting genannt.
00:41:30: Was da auch noch interessant wäre natürlich dass man die rechtlichen Rahmenbedingerungen bis zum gewissen Grad fit für die Zukunft macht.
00:41:36: Da gibt es schon einige Überlegungen.
00:41:38: ein Beispiel wäre das Abfallwirtschaftsgesetz.
00:41:40: Das absolut zielführend war.
00:41:43: in der Zeit wo er eben herausgekommen ist bin ich ein großer Fan davon.
00:41:48: Teilweise verhinderte es bis zum gewissen Grad jetzt andere Kreislaufwirtschaftsstrategien und dass man da de facto dann gesetzliche Natur, das ist ein sehr starker wichtiger großer Hebel, das ermöglicht.
00:42:00: Dass man Innovationen ermögicht bei den Unternehmen auf BWL Ebene, auf VBL Ebene – das wäre der eine Blick nach draußen gerichtet und noch drinnen gerichtet.
00:42:10: Ich wollte es nur kurz erklären.
00:42:11: Das Abfallwirtschaftsgesetz können wir jetzt nicht genau erklären, aber da geht's darum wann ist Müll?
00:42:15: Müll!
00:42:16: Weil wenn das Müll ist dann muss ich hunderttausend Auflagen erfüllen und wenn es nicht müll ist kann ich damit weiterhandeln.
00:42:22: Das wird uns immer wieder beschäftigen.
00:42:25: die jetzt ein zweiter Punkt.
00:42:26: Ja, mein zweiter punkt intern natürlich gerichtet.
00:42:28: Wir versuchen natürlich auch dass man so viele Kollegen wie möglich erreichen.
00:42:32: dementsprechend in den unterschiedlichen Hierarchien Da merke ich schon, dass da eine gewisse Innovationsfreude punktuell da ist.
00:42:40: Teilweise wünsche ich mir natürlich noch mehr Mut zur Innovation auch wenn man vielleicht manche Sachen jetzt noch nichts ganz detailliert ausrechnen kann weil das sehe ich einfach sehr viele Möglichkeiten.
00:42:52: Dass man sagt man geht in diese Richtung und probiert es aus.
00:42:55: Man fährt mit einem Speedboot von einem großen Tank auf einer kleinen Insel schaut sich dort eine neue Welt an dann kommt man wieder zurück und versucht es in die Unternehmenswelle hineinzubringen.
00:43:07: Das ist jetzt nicht nur bei Fronius gedacht, das ist für viele andere Unternehmen natürlich auch relevant und diese Herangehensweise finden wir total bereichend.
00:43:15: Das Speedboot muss man sich leisten können.
00:43:16: Veronica, inwieweit ist Fronios ein Vorbild?
00:43:19: Inwieweit können das auch andere von Fronias lernen?
00:43:22: Ich glaube dass es wichtig ist daraus auch zu lernen die Vorteile die man gewinnen kann.
00:43:27: also man sieht ja bei Unternehmen die praktisch nur umsetzen was sie umsetzten müssen einfach weil es die Gesetzgebung vorgibt, dass das ein großer Aufwand.
00:43:34: Das ist meistens zusätzlich.
00:43:36: Es wird eher negativ gesehen.
00:43:37: Ich glaube auch, dass die Mitarbeiter nicht unbedingt begeistert sind, das dann umzusetzen.
00:43:41: Wenn man aber schaut okay wo kann ich als Unternehmen, wo gewinne ich Informationen, die für mich interessant sind?
00:43:46: Wo kann ich profitieren?
00:43:48: Dann wird's viel leichter umgesetzt, weil dann hat man auch eine Motivation als Unternehmen das zu machen und auch weiterzugehen Dort, wo es Ihnen macht.
00:43:56: Na gut!
00:43:56: Wir stehen am Anfang – wir glauben an die kleinen Speedboote.
00:43:59: Vielen Dank, dass ihr euch beide Zeit genommen habt.
00:44:02: Danke fürs Gespräch.
00:44:03: Sehr
00:44:03: gerne, danke.
00:44:08: Das war's für heute bei Full Circle.
00:44:10: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann schau'n unsere Show Notes.
00:44:14: Dort findest du den direkten Link zu unserem Substack-Newsletter und unserer Steady Community.
00:44:19: Mit eurem Support über Steady können wir Full Circle weiterhin unabhängig produzieren Und wir bedanken uns auch für die Startförderung von der Wirtschaftsagentur Wien.
00:44:28: Bis zum nächsten Mal!
Neuer Kommentar